Archiv

Kölner Design Preis 2025

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 27. November — 7. Dezember 2025

Der Kölner Design Preis gehört zu den begehrtesten Auszeichnungen für junge Absolvent*innen der Designstudiengänge Kölner Hochschulen. Prämiert werden die innovativsten und herausragenden Abschlussarbeiten – das Design der Zukunft. Der Award ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Designnachwuchses und zur weiteren Profilbildung Kölns als Designstandort.

Der Welt auf den Grund kommen

Die Fotobuchsammlung von Hans Meyer-Veden

Kunst- und Museumsbibliothek. 22. November 2025 — 15. Februar 2026

Die Ausstellung zeigt Auszüge einer umfangreichen Bibliothek überwiegend zur dokumentarischen Fotografie. Sie spiegeln die Interessen von Meyer-Veden wider, der in zahlreichen Aufnahmen vor allem in Hamburg und Umgebung dokumentiert und viele davon in großformatigen Bildbänden veröffentlicht hat. Ebenso wird auf Fotografen, wie Eugène Atget und Albert Renger-Patzsch, eingegangen, mit denen er sich intensiv auseinandergesetzt hat.

Wolfgang-Hahn-Preis 2025:

Evelyn Taocheng Wang

Museum Ludwig. 8. November 2025 — 18. Januar 2026

Evelyn Taocheng Wang (*1981 in Chengdu, China) wird mit dem 31. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. In ihren Zeichnungen, Malereien, Videoarbeiten, Installationen und Performances verbindet Wang persönliche Erinnerungen und Fantasien mit allgemeingültigen Themen wie Identität, Geschlechterrollen und ethnischer Zugehörigkeit.

Die Verleugneten

Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute

NS-Dokumentationszentrum. 9. Oktober 2025 — 4. Januar 2026

Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf: Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit, viele werden ermordet. Jahrzehntelange wird den Betroffenen eine Entschädigung verweigert und ihre Unrechtserfahrungen verleugnet.

Missionssammlungen ausgepackt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 3. Oktober 2025 — 8. Februar 2026

Die Ausstellung „Missionssammlungen ausgepackt“ widmet sich einer lange unbeachteten Sammlungspraxis: dem Sammeln von Objekten durch katholische und evangelische Missionsgemeinschaften – vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Zentrum stehen Objekte, die aus weiten Teilen der Welt nach Nordrhein-Westfalen gelangten.

Fünf Freunde:

John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly

Museum Ludwig. 3. Oktober 2025 — 11. Januar 2026

Die Ausstellung "Fünf Freunde: John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly" erzählt die Geschichte eines einflussreichen, aber oft übersehenen Netzwerks von fünf erfolgreichen und bekannten Künstlern und ihrer gemeinsamen Vision.

Dare to Design. German Design Graduates

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 4. September — 12. Oktober 2025

Die Jahresausstellung der Stiftung German Design Council vereint die interessantesten Arbeiten von Absolvent*innen deutscher Hochschulen. Die Projekte geben tiefe Einblicke in die aktuelle Arbeit und zeigen vielversprechende Lösungsansätze, um den großen Herausforderungen unserer Gegenwart, wie Klimawandel, politische Radikalisierung oder Inklusion zu begegnen. Eine Fachjury wählt aus mehreren hunderten Einreichungen Projekte und Konzepte für die Ausstellung aus.

24. Internationaler Bucheinbandwettbewerb für Auszubildende

Kunst- und Museumsbibliothek. 26. Juli — 7. September 2025

Die Ausstellung zeigt die Wettbewerbsarbeiten aus 2025 von Auszubildenden aus dem Buchbinderhandwerk. Ausgelobt wurde dieser internationale Lehrlings-Wettbewerb als Teil der Bundesinnung der Kunsthandwerke, die Berufsgruppe der Buchbinder, Kartonagewaren- und Etuierzeuger Österreichs in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Buchbinder e.V. (BDBI) und der Stiftung zur Förderung des Bucheinbandes (SFB) aus der Schweiz.

trotzdem da! - Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen

NS-Dokumentationszentrum. 19. Juni — 14. September 2025

Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und den rund 13 Millionen Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen im Reich unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind »trotzdem da«: Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihren Lebensgeschichten ist die Ausstellung gewidmet.

Möbel mit Geschichte(n). Ausgewählt 3

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 23. Mai — 31. August 2025

Mit dieser Ausstellung wird die historische Möbelsammlung des MAKK in den Fokus genommen. Neben verschiedenen kunsthistorischen Aspekten sind es vor allem die kleinen Details der einzelnen Objekte, die über Gestaltung, Form und Materialität spannende Geschichten erzählen. So entdecken die Besuchenden zwischen Hochzeitstruhe und Tafelklavier, zwischen Kabinettschrank und Spieltisch verschiedene Facetten der Möbel- und Wohnkultur aus über fünf Jahrhunderten.

Mezzotinto: Die schwarze Kunst

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. Mai — 26. Oktober 2025

Die Erfindung des Tiefdruckverfahrens Mezzotinto (Schabkunst) im Jahre 1642 gilt als die Sternstunde des Kölner Künstlers Ludwig von Siegen. Bei dieser anspruchsvollen Technik, dem das Wallraf im Sommer 2025 eine eigene Graphikschau widmet, wurde erstmals vom Dunkel ins Helle gearbeitet, was ihr auch den Namen „schwarze Kunst“ eintrug.

Artist Meets Archive #4: Jimmi Wing Ka Ho

Invisible City - Eine künstlerische Intervention in der Dauerausstellung

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 17. Mai — 5. Oktober 2025

Wie sichtbar ist die koloniale Vergangenheit einer Stadt? Dieser Frage widmet sich der Künstler Jimmi Wing Ka Ho in der Ausstellung Invisible City, einer fotografischen und filmischen Spurensuche in chinesischen Metropole Qingdao. Qingdao stand von 1898 bis 1914 unter deutscher Kolonialherrschaft – ein Kapitel, dessen Spuren bis heute im Stadtbild und in der Erinnerungskultur nachwirken.

Pauline Hafsia M’barek. Entropic Records

Artist Meets Archive #4. Internationale Photoszene Köln

Museum Ludwig. 17. Mai — 9. November 2025

Im Programm „Artist Meets Archive“ der Internationalen Photoszene Köln werden alle zwei Jahre Künstler*innen eingeladen, sich mit unterschiedlichen fotografischen Archiven und Sammlungen der Stadt zu beschäftigen. Für das Museum Ludwig entwickelt die Künstlerin Pauline Hafsia M’barek (*1979, lebt und arbeitet in Brüssel und Köln) ein neues Projekt, das sich auf die Sammlung des Fotohistorikers Erich Stenger stützt, die das Museum 2005 erwarb.

Artist meets Archive #4

Marta Bogdańska: Footprints on the Sands of Time

Kölnisches Stadtmuseum. 16. Mai — 15. Juni 2025

Im Rahmen der Reihe Artist Meets Archive der Internationalen Photoszene präsentiert das Kölnische Stadtmuseum an zwei Standorten die Arbeiten der polnischen Künstlerin Marta Bogdańska (*1978) im OPEN SPACE im Museumsfoyer und im Photoszene-Festivalzentrum „Photo Pavillon. Temporäres Haus der Fotografie” (Hahnenstr. 8).

Deutscher Fotobuchpreis

Kunst- und Museumsbibliothek. 10. Mai — 22. Juni 2025

Der Deutsche Fotobuchpreis ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, bei dem die besten Fotobücher aus dem deutschsprachigen Raum in verschiedenen Kategorien von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet werden. Die Kunst- und Museumsbibliothek zeigt die prämierten Bücher der verschiedenen Kategorien.

Street Photography

Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez

Museum Ludwig. 3. Mai — 12. Oktober 2025

Mit ihrem unverstellten Blick auf das alltägliche Leben im städtischen Raum brach die Street Photography in den 1940er Jahren mit traditionellen fotografischen Ansätzen. Statt inszenierter Posen ging es darum, jenen flüchtigen Augenblick einzufangen, in dem Licht, Komposition und Ereignis zu einer aussagekräftigen Geschichte verschmelzen.

Francis Alÿs – Kids Take Over

Museum Ludwig. 12. April — 3. August 2025

In der großangelegten Ausstellung stehen Kinder im Mittelpunkt. 30 Videoprojektionen der Children’s Games, in denen Francis Alÿs spielende Kinder aus der ganzen Welt zeigt, bilden den monumentalen Auftakt.

Tuschewanderungen

Zeitgenössische Arbeiten auf Papier von Jianfeng Pan, 2014–2024

Museum für Ostasiatische Kunst. 5. April — 9. November 2025

„Tuschewanderungen“ zeigt Arbeiten des zeitgenössischen chinesischen Künstlers Jianfeng Pan (*1973) der vergangenen Dekade, von kleinen Album- bis hin zu monumentalen Rollenformaten. Pans multiversales Schaffen ist sowohl tief in den historischen Schreib- und Malkünsten Chinas verwurzelt als auch durch seine eklektischen Visionen als Grafikdesigner geprägt.

Schweizer Schätze

Impressionistische Meisterwerke aus dem Museum Langmatt

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 28. März — 27. Juli 2025

Von Pissarro über Renoir, Monet und Gauguin bis Cézanne und Degas: Das Schweizer Museum Langmatt gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen des französischen Impressionismus in Europa. Sie wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von Sidney und Jenny Brown zusammengetragen und residiert seit 1990 in einer Jugendstilvilla in Baden unweit von Zürich.

Handgeschöpft:

Die Poesie des Papiers Buchkunst von John Gerard

Kunst- und Museumsbibliothek. 22. März — 4. Mai 2025

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl bedeutender Buchkunstarbeiten von John Gerard, sowohl eigene Werke, als auch Bücher, die in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen entstanden sind. John Gerard führt eine der wenigen professionellen Werkstätten Deutschlands, in der handgeschöpfte Papiere und Buchkunst auf höchstem handwerklichen und künstlerischen Niveau entstehen.

DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG

Geschichte * Kunst * Filme * Theater * Musik

NS-Dokumentationszentrum. 8. März — 1. Juni 2025

Im Zweiten Weltkrieg kämpften mehr Soldaten aus der Dritten Welt als aus Westeuropa – hier fielen ihm mehr Menschen zum Opfer als in Deutschland, Italien und Japan zusammen. Die faschistischen Achsenmächte und die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Millionen Hilfstruppen und Hilfsarbeiter – oftmals mit Gewalt. Weite Teile der Dritten Welt dienten als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet zurück.

Über die „Linie“

Kalligrafische Aspekte in der koreanischen Kunst (Neugestaltung der Koreagalerie)

Museum für Ostasiatische Kunst. 8. Februar — 31. Dezember 2025

Die Schrift und ihr künstlerischer Ausdruck, die Kalligrafie (kor. seoye), spielen in der koreanischen Kunst eine wichtige Rolle. Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer Schriftkunst und traditioneller sowie moderner Malerei. Sie kontrastiert diese mit Keramiken und Bronzen der Goryeo-Periode (918–1392), deren aufgemalte oder eingeschnittene Dekore von der Ästhetik der Kalligrafie geprägt sind

„Weil wir Frauen sind.“ – Afghanische Aktivistinnen erzählen von Mut und Widerstand

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 31. Januar — 13. April 2025

Als die Taliban im August 2021 in Afghanistan erneut die Macht ergriffen, war das Leben der Aktivistinnen vor Ort in Gefahr. Von Deutschland aus gelang es medica mondiale, alle 90 ihrer afghanischen Kolleginnen und ihre Familien bei der Evakuierung zu unterstützen, wo sie sich seitdem ein Leben aufbauen und weiterhin für Frauenrechte einsetzen.    Nun erzählen 20 von ihnen ihre bewegende Geschichte.

Zeitungskunst

Sammlung Helmut Schäfer

Kunst- und Museumsbibliothek. 25. Januar — 9. März 2025

Die Ausstellung zeigt Kunst in Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), der Süddeutschen Zeitung (SZ), dem Kölner Stadt-Anzeiger etc. Vollständige Zeitungen oder einzelne Seiten von Künstlerinnen und Künstlerin (wie Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Günther Uecker u.v.a.m.) gestaltet, aus der Sammlung Helmut Schäfer.