Archiv

Kölner Design Preis

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 24. November — 4. Dezember 2022

TRANSIT

Chorweiler x Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 24. November — 11. Dezember 2022

Mitten in Köln Chorweiler, in der Kreativwerkstatt Outline e.V., leben und erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Hip-Hop- und Graffiti-Kultur. Sie erheben auf diese Weise ihre Stimme, bringen sich ein und gestalten ihr Viertel. Die multimediale Installation zeigt Porträt-Fotografien der Jugendlichen von Damian Zimmermann sowie Graffiti, Texte und Musikvideos, die bei Outline unter der Leitung von Puya Bagheri entstanden sind oder ihren Anfang genommen haben.

LA FÊTE – Die neue Pop-up-Bar im Kölnischen Stadtmuseum

Mit der Bar-Ausstellung „DÄ DEJOOL KÜTT! Adenauer und de Gaulle in Köln 1962“

Kölnisches Stadtmuseum. 2. September — 5. November 2022

Am 5. September 2022 jährt sich der legendäre Besuch des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle in Köln zum 60. Mal. Zur Feier der damaligen Deutschlandreise ruft das Kölnische Stadtmuseum eine ganz besondere Pop-up-Bar ins Leben!

Raghubir Singh

Kolkata

Museum Ludwig. 9. Juli — 6. November 2022

Raghubir Singh (1942-1999) kehrte über einen Zeitraum von zehn Jahren immer wieder nach Kolkata zurück, um ein komplexes und vielschichtiges Fotoporträt der Metropole zu erstellen. Aufgewachsen in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, besuchte Singh Kolkata 1975 das erste Mal, bevor er seinen Lebensmittelpunkt nach Hongkong und Paris verlegte; später wohnte er in London und New York.

Der neue Simplicissimus

Satire für die Bonner Republik

Käthe Kollwitz Museum. 1. Juli — 13. November 2022

Wie ein Phönix aus der Asche erscheint im Nachkriegsdeutschland die Wochenzeitschrift SIMPLICISSIMUS neu und liefert in Wort und Bild kritische Kommentare und vergnügliche Glossen zu Sitten und Unsitten, Hoffnungen und Ängsten der jungen Bundesrepublik. Titelblätter, Zeichnungen und originale Lithographien aus den Jahren 1954 bis 1967 entführen in eine noch gar nicht so lang vergangene Epoche – und weisen auf Parallelen zum heutigen Weltgeschehen.

Cellini – Goethe – Paffenholz

Ein Kunstbuch als Widerstand

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 24. Juni — 4. September 2022

Mitten im Zweiten Weltkrieg illustriert der Kölner Künstler und Kommunist Peter Josef Paffenholz (1900–1959) von Goethe übersetzte Cellini- Kunstbuch mit zwölf Holzschnitten. Mit seinen Blättern illustriert Paffenholz also nicht nur das zeichnerische Ideal der Renaissance, sondern kommentiert die Herrschaft der Nationalsozialisten in einer gezielten Indirektheit, die bis heute nachhallt.

Klänge des Lebens. Geschichten von Sinti*zze und Rom*nja

Eine Ge-Denk-Station

NS-Dokumentationszentrum. 9. Juni — 26. Juni 2022

Die open-Air Ausstellung vor dem Eingang des NS-Dokumentationszentrums lässt Menschen zu Wort kommen, die als Sinto*Sintizza, als Rom*Romnja im Nationalsozialismus verfolgt wurden und den Völkermord überlebt haben. Angehörige der zweiten Generation berichten, welche Spuren dieses Menschheitsverbrechen bei ihnen selbst und innerhalb ihrer Familie hinterlassen hat.

Syrien

Gegen das Vergessen

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 9. Juni — 11. September 2022

In der Ausstellung folgt der syrische Kurator und Archäologe Jabbar Abdullah mit neun Künstler*innen und einem Kollektiv den Spuren des kulturellen Gedächtnisses Syriens. Im Museum schaffen sie ihren eigenen Ort gegen das Vergessen angesichts von Zerstörung und Verlust ihrer Heimat.

Theo Beckers

Ein junger Nationalsozialist fotografiert Köln

NS-Dokumentationszentrum. 25. Mai — 18. September 2022

Mit der Kamera in der Hand zieht der junge Theo Beckers in den 1930er Jahren durch Köln: Er fotografiert Familienfeiern, Ausflüge, HJ-Fahrten, die Haustiere, sein Zimmer, Karnevalsumzüge, Kirchenfeste, politische Aufmärsche, Freund*innen und Bekannte. Allein in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft macht er mehrere tausend Aufnahmen, die Einblick in die Bildwelt eines jungen Amateurfotografen und lokalen HJ-Funktionärs geben.

Chargesheimer fotografiert Jazz

Rheinisches Bildarchiv. 21. Mai — 4. September 2022

Das Rheinische Bildarchiv besitzt ca. 40.000 schwarz/weiß-Negative des Kölner Fotografen Chargesheimer (1924-1971), darunter ein kleiner Bestand, bislang weitgehend unveröffentlichter Negative zur Kölner Jazzgeschichte. Der fotografische Spannungsbogen reicht vom Cool Jazz der 1950er Jahre, über Konzertauftritte berühmter Stars wie Luis Armstrong, Chet Baker, Sidney Bechet, und Billie Holiday bis hin zur Musik der großen Kölner Jazz-Big Bands in den 1960er Jahren.

WE_LOVE

Deutscher Jugendfotopreis 2022

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 20. Mai — 12. Juni 2022

„WE_LOVE“ präsentiert die aktuellen Trends der jungen Fotografie. Zu sehen sind die besten Bilder des Deutschen Jugendfotopreises 2022: das Jahresthema „Wir – Was uns verbindet“, der Offene Wettbewerb mit freier Themenwahl sowie experimentelle Arbeiten. Die Ausstellung geht aber auch der Frage nach, wie sich die jungen Wir-Gefühle in 60 Jahren Deutscher Jugendfotopreis verändert haben und lädt ein zu einer Zeit- und Entdeckungsreise.

Okka-Esther Hungerbühler

Der Borkenkäfer

artothek - Raum für junge Kunst. 12. Mai — 25. Juni 2022

Okka-Esther Hungerbühler zeigt in ihrer Ausstellung „Der Borkenkäfer“ Skulpturen und Gemälde in einer ortsspezifischen Installation. Gemälde mit figurativen Alltagsszenarien verlieren ihre räumliche Stabilität durch stürzende Linien und Flächen, die die Künstlerin bewusst als Element der Auflösung einer herkömmlichen Bildordnung einsetzt. Dargestellte Inhalte geraten dabei genauso ins Wanken, driften auseinander und zersetzen die gestaltete Form.

Rom am Rhein

Römisch-Germanisches Museum. 29. April — 9. Oktober 2022

Statthalterpalast und Tempel, Stadtmauer, Prachtstraßen und Platzanlagen – Spuren dieser Monumente zeugen noch heute von der Bedeutung des römischen Köln. Die Metropole am Rhein war ein Abbild Roms und Hauptstadt der Provinz Niedergermanien. Beeindruckende archäologische Funde erzählen von der großen Vergangenheit der antiken Stadt und vom Alltag ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Rekonstruktionen lassen Köln als Rom am Rhein wieder auferstehen.

POP-UP! MODEHAUS GOES MUSEUM

Pop-Up-Event am zukünftigen Standort mit Ausstellung und Bar

Kölnisches Stadtmuseum. 1. April — 15. Mai 2022

Mit der Eröffnung einer innovativen Dauerausstellung im ehemaligen Modehaus Franz Sauer im Herbst 2022 beginnt für das Kölnische Stadtmuseum ein neues Kapitel. Das muss gefeiert werden! Bereits im April und Mai lädt das Museum zu einem ersten Pop-Up-Event ins neue Gebäude – zu einer Fotoausstellung mit Bar, Clubatmosphäre, Drinks und DJs. Die kultig gestaltete Fotoausstellung lässt die glamouröse Vergangenheit des Modehauses lebendig werden.

Isamu Noguchi

Museum Ludwig. 26. März — 31. Juli 2022

Couchtisch und Akari-Leuchten – seit siebzig Jahren haben sie einen festen Platz in Sammlungen und Wohnzimmern weltweit. Und doch war Isamu Noguchi (*1904 in Los Angeles, † 1988 in New York) nicht nur eine Design-Ikone, sondern einer der großen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, dazu Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt, Zeichner und Fotograf.

Yin Ming-Ming

The Fall Of Apple

artothek - Raum für junge Kunst. 24. März — 30. April 2022

Yin Ming-Mings Arbeiten beschäftigen sich mit scheinbar stabilen Strukturen, die sich bei näherem Betrachten zum einen als temporäre, veränderbare Installationen entpuppen und deren Standfestigkeit und Gleichgewicht mit den konstruktiv eingesetzten Mitteln fragwürdig sind.

Abenteuer Appiani

Die Entdeckung eines Zeichners

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 18. März — 5. Juni 2022

Der bedeutende Freskenmaler und Gründer der Mainzer Kunstakademie Joseph Ignaz Appiani (1706–1785) ist bisher als Zeichner kaum bekannt. Und auch in seiner Biographie gibt es beträchtliche Lücken. Doch das Wallraf wird im Frühjahr 2022 mit seiner Graphikschau „Abenteuer Appiani“ endlich Licht in dieses Dunkel bringen und lädt seine Besucher*innen zu einer Spurensuche der kunsthistorischen Art ein.

40 Jahre laif

40 Positionen dokumentarischer Fotografie

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 12. März — 25. September 2022

Die Ausstellung spiegelt die ästhetische Entwicklung der Dokumentarfotografie von 1981 bis heute wider und lässt 40 Jahre Zeitgeschichte lebendig werden. 40 ausgewählte Fotograf*innen reflektieren die Welt in ihren Arbeiten anhand ihrer Konflikte und Bruchlinien, zeigen aber auch wie Kunst und Solidarität Menschen verbinden.

Kollwitz Kontext

Das Werk hinter den Meisterwerken

Käthe Kollwitz Museum. 11. März — 19. Juni 2022

Für ihre letzte Schau als langjährige Direktorin des Käthe Kollwitz Museum Köln öffnet Hannelore Fischer die Archiv-Schubladen der weltweit größten Kollwitz Sammlung: Begleitend zur Präsentation ihrer neuen Monographie »Käthe Kollwitz – Der Werküberblick 1888–1942« zeigt die Ausstellung selten oder nie gezeigte Skizzen und Vorzeichnungen oder verworfene Studien und überarbeitete Zustandsdrucke. Auch Rückseiten von bekannten Blättern erzählen bisher verborgene Geschichten.

Shin hanga

Der moderne Farbholzschnitt Japans 1900–1960

Museum für Ostasiatische Kunst. 11. März — 6. Juni 2022

Die Ausstellung zu neuen japanischen Farbholzschnitten zeigt die frühen Stadien des Shin hanga, seine "offiziellen" Anfänge und seine Entwicklung bis hin zur Reife. Sie umfasst grob den Zeitraum von 1905 bis 1940, mit einigen Ausblicken auf die Nachkriegszeit. Alle wichtigen Gattungen der Holzschnittkunst sind auf den ausgestellten Drucken zu sehen: schöne Frauen, Schauspieler, Pflanzen, Vögel und Landschaften.

EDITIONALE Köln

Künstlerbücher Editionen Buchobjekte

Kunst- und Museumsbibliothek. 11. März — 13. März 2022

Die EDITIONALE Köln ist eine Messe für Künstlerbücher, die alle zwei Jahre in Köln stattfindet. Die anwesenden Künstler*innen haben die Bücher selbst entworfen, gestaltet oder gedruckt bzw. bestehende Bücher künstlerisch entfremdet oder aus buchfremden Materialien Bücher gestaltet. Die zu sehenden Künstlerbücher entstanden in limitierten Auflagen oder als Unikat. Zusätzlich sind Originalgrafiken und Handpressendrucke kleinerer Editionen ausgestellt.

Harald Naegeli in Köln

Sprayer und Zeichner

Museum Schnütgen. 9. März — 12. Juni 2022

Harald Naegeli (*1939) kam Anfang der 1980er Jahre nach Köln: Bei nächtlichen Streifzügen traf er hier auf Sichtbeton-Bauten der Nachkriegsmoderne sowie auf das historische Erbe der Stadt. Der Anblick regte ihn zu „zauberhafter Poesie“ in Form von Graffiti in Tiefgaragen, auf Brückenpfeilern, Hauswänden und Kirchen an. Die Ausstellung untersucht das Spannungsverhältnis zwischen der Domstadt und dem Künstler, der zu den ersten Street-Art Künstlern Europas zählt.

Voiceover

Felice Beato in Japan

Museum Ludwig. 19. Februar — 12. Juni 2022

1863 kam der Fotograf Felice Beato nach Japan und gründete in Yokohama ein Fotoatelier. Seine deutlich erkennbar gestellten Personen-, aber auch seine Landschaftsaufnahmen erschienen in hohen Auflagen und waren vor allem bei Japan-Reisenden beliebt. Von japanischen Holzschnittkünstlern handkoloriert und zu kostbaren Lackalben gebunden, finden sich seine Bilder heute über den Globus verstreut, so auch im Museum Ludwig.

Der etwas andere Kunstkatalog

Kataloge als Künstlerbücher aus der Sammlung Julia Vermes

Kunst- und Museumsbibliothek. 19. Februar — 3. April 2022

Die ausgestellte Sammlung Künstlerkataloge von Julia Vermes (Schweiz) in der Kunst- und Museumsbibliothek zeigt eine besondere Form von Künstlerbüchern: Von Künstler*innen gestaltete, gefertigte Kataloge zu ihren Ausstellungen. Diese Kataloge ermöglichten den Ausstellungsbesucher*innen nicht nur gedruckte Informationen zur gesehenen Ausstellung nach deren Besuch mitzunehmen, sondern auch ein Stück Kunst an sich.

Menschen, Bilder, Orte

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

NS-Dokumentationszentrum. 10. Februar — 27. März 2022

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen bedeutende und weniger bekannte Persönlichkeiten, die mit ihren Biografien und Lebenswegen markante Ereignisse und Epochen jüdischer Geschichte in Deutschland widerspiegeln. In den Themen „Recht und Unrecht“, „Leben und Miteinander“, „Religion und Geistesgeschichte“ sowie „Kunst und Kultur“ werden die 1700-jährige Geschichte und Geistesgeschichte des Judentums in Deutschland erfahrbar.

The Circle

The most iconic shape redesigned

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. 17. Januar — 24. April 2022

Die Ausstellung entsteht als Prozess in Zusammenarbeit mit dem Eindhovener Designstudio Dutch Invertuals. 20 in den Niederlanden und Deutschland ausgebildete internationale Designer*innen stellen sich der Herausforderung, die Mutter aller Formen neu zu interpretieren. Die archetypische und ikonische Form des Kreises ist eine Leinwand, die die Identität der teilnehmenden Designer*innen reflektiert.