Archiv

Was ist das, was sich Die schwarze Lade nennt

Kunst- und Museumsbibliothek. 19. September — 8. November 2020

Die Ausstellung gibt einen Einblick in „Die Schwarze Lade“, dem 1981 gegründeten, internationalen Kölner Performance Art Archiv. Es werden mit einmaligen Exponaten die Geschichte und Bestände gezeigt, sowie Arbeits- und Forschungsvorhaben mit den Materialien der „Schwarzen Lade“ veranschaulicht.

Zu Gast im MAKK: ökoRAUSCH. Ausstellung für Design und Nachhaltigkeit

Museum für Angewandte Kunst Köln. 28. August — 24. September 2020

Die Ausstellung ist das Herzstück des ökoRAUSCH Festivals: zum zweiten Mal, und für vier Wochen, zu Gast im MAKK. Auf 250 Quadratmetern Fläche werden hochwertige, nachhaltige Produkte, innovative Designkonzepte und Positionen aktueller Kunst ausgestellt. Ob intelligent, provokant, mutig, unkonventionell, spielerisch oder trendy - Künstler*innen und Kreativunternehmer*innen zeigen die Vielfalt und die aktuellen Entwicklungen einer wachsenden Szene.

Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 21. August — 25. Oktober 2020

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus. Es wird gezeigt, in welchem Ausmaß das bisher meist als einflusslos dargestellte Ministerium die nationalsozialistische Diktatur stützte. In sechs Kapiteln werden die Struktur und das Personal des Ministeriums sowie zentrale Tätigkeitsfelder vorgestellt: Von der Rentenversicherung, dem Arbeitsrecht und der Arbeitsverwaltung bis hin zum Zwangsarbeitereinsatz.

Joachim Brohm. Ruhrlandschaften (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 27. Juni — 27. September 2020

Das Museum Ludwig präsentiert elf Arbeiten aus der Serie „Ruhrlandschaften“ von Joachim Brohm (*1955), die er zwischen 1981 und 1983 aufgenommen hat. In dieser frühen Serie zeigt Brohm bereits seine eigenständige fotografische Haltung, mit der er einen neuen Blick auf die Region jenseits der verbreiteten stereotypen Darstellungen des Ruhrgebietes öffnet.Brohm sah in diesen Motiven „die Verbindung von Freizeitangebot und Freizeitindustrie“ dokumentiert.

Künstlerblick. Clemens, Sigmund & Siecaup

100 Jahre Sammlung Clemens

Museum für Angewandte Kunst Köln. 26. Juni — 27. September 2020

Die Sammlung des Münchner Malers und Sammlers Dr. h. c. Wilhelm Clemens ist mit ca. 1600 Werken die umfangreichste Sammlung eines Einzelstifters im MAKK. Anlässlich des 100. Jubiläums der ersten Präsentation im damaligen Kölner Kunstgewerbemuseum werden durch die Künstler Ulrike Siecaup (Köln) und Sigmund de Jong (Rotterdam) ausgewählte Werke durch künstlerische Interventionen neu positioniert.

Arnt der Bilderschneider. Meister der beseelten Skulpturen

Museum Schnütgen. 25. Juni — 20. September 2020

Meister Arnt Beeldesnider gilt als der Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein. Die erste monographische Ausstellung zu seinem Werk versammelt rund 60 Werke des zwischen circa 1460 und 1491 tätigen Künstlers: wie dreidimensionale Gemälde farbig gefasste Reliefbilder sowie zahlreiche größere und kleinere Einzelfiguren von Engeln, Heiligen und biblischen Figuren. Das Œuvre besticht durch außerordentliche Lebendigkeit, Themenreichtum und Erzählfreude.

Liebe am Abgrund – Trilogie II

Edvard Munch, Max Klinger und das Drama der Geschlechter

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 19. Juni — 20. September 2020

Zwei große Künstlernamen bringt das Wallraf im zweiten Teil seiner Liebestrilogie zusammen: Edvard Munch und Max Klinger. Beide sind bedeutende Symbolisten, beide geniale Graphiker und beide beschäftigten sich intensiv mit dem Verhältnis von Mann und Frau. Kaum bekannt ist allerdings, dass sich der berühmte Norweger dabei von der Kunst des deutschen Bildhauers, Malers und Grafikers beeinflussen ließ. Wie groß dieser Einfluss war, zeigt nun die Sonderausstellung.

Mapping the Collection

Museum Ludwig. 19. Juni — 11. Oktober 2020

Gleichberechtigung, indigene Selbstbestimmung, Frauenrechte und Black Power: Die Ausstellung wirft einen intensiven Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Künstler*innen auf die sozialen Entwicklungen und Umbrüche dieser Jahrzehnte reagiert haben – und welche Vorstellung von der Kunst dieser Zeit andererseits unsere Erinnerung geprägt hat. Welches Bild der USA wird hier repräsentiert?

Liebe und Lassenmüssen...

Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 9. Juni — 20. September 2020

Am 22. April vor 75 Jahren starb die wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Käthe Kollwitz (1867–1945). Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume

Museum Ludwig. 6. Juni — 30. August 2020

Für die Ausstellung kollaboriert das Museum Ludwig mit der Plattform Contemporary And (C&). Gegründet von Julia Grosse und Yvette Mutumba versteht sich C& als „ein dynamischer Ort, an dem Themen und Informationen zur zeitgenössischen Kunstpraxis aus Afrika und der Globalen Diaspora reflektiert und vernetzt werden“.

„wächst das Rettende – Das kurze Leben des Felix Nussbaum“. Kunstausstellung von Grigory Berstein

NS-Dokumentationszentrum. 4. Juni — 9. August 2020

Grigory Berstein befasst sich in seinen Werken immer wieder mit den Schicksalen von Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, um sich dem Vergessenen und Verdrängten anzunähern. Im Hauptteil der Sonderausstellung setzt er sich mit der Biografie des 1944 in Auschwitz ermordeten Malers Felix Nussbaum auseinander. Nussbaum malte trotz der Bedrohung durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik bis zu seinem Tod in Auschwitz weiter.

Carlo Carlone. Ölskizzen aus der Zeit des Rokoko

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 5. Mai — 6. September 2020

Er war einer der meistbeschäftigten Maler seiner Zeit, wirkte in Österreich, Deutschland, Italien und schuf vor allem Wand- und Deckengemälde sowie großformatige Ölbilder für Kirchen und Paläste. Mit seinen bewegt aufgefassten Arbeiten gilt er als einer der Wegbereiter des Rokoko. Die Rede ist vom lombardischen Künstler Carlo Innocenzo Carlone (1686 – 1775), der seit jüngstem auch mit sechs Arbeiten im Wallraf vertreten ist.

50 JOHR BLÄCK FÖÖSS - Die Jubiläumsausstellung

Kölnisches Stadtmuseum. 5. Mai — 27. September 2020

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Bläck Föös zeigt das Kölnische Stadtmuseum diese einzigartige Bandgeschichte in einer mitreißenden Sonderausstellung.

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 13. März — 24. Mai 2020

Das KZ Buna-Monowitz wurde 1942 gemeinsam von dem Chemiekonzern I.G. Farben und der SS errichtet. Durch unmenschliche Arbeitsbedingungen kamen dort tausende Häftlinge zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZs nach. Historische Fotografien dokumentieren den Blick von Konzern und SS. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten.

Hans Kotter / Licht - Farbe - Raum

Museum für Angewandte Kunst Köln. 11. März — 26. April 2020

Die Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Hans Kotter konzentrieren sich auf die physikalisch-, künstlerischen Grundelemente Licht – Farbe – Raum. Sein Interesse gilt ihrem Erscheinen und ihrer Wirkung unter unterschiedlichen materiellen Bedingungen. Dabei entstehen sowohl minimalistische Einzelobjekte als auch raumgreifende Installationen. Die Ausstellung ist Teil der internationalen Lichtkunstprojektes „Collumina II“, die vom 11. bis 14. März in Köln stattfindet.

Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945

NS-Dokumentationszentrum. 6. März — 9. August 2020

Anlässlich der 75. Wiederkehr des Kriegsendes wird das NS-DOK völlig neue Wege beschreiten: das Gewölbe des EL-DE-Hauses wird zu einer »Media-Box«. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bild-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen NS-Zeit, Krieg und Umgang mit der Vergangenheit. Vertiefende historische Inhalte werden in Medienstationen vermittelt. Parallel dazu wird die Stadt selbst zur Ausstellungsfläche.

Alfons Knogl/Lukas Schmenger

ULTRA

artothek - Raum für junge Kunst. 5. März — 18. April 2020

ULTRA bezeichnet Phänomene, die jenseits des ohne Hilfsmittel wahrnehmbaren Spektrums an der Grenze des noch Vorstellbaren existieren. In der Gemeinschaftsproduktion „ULTRA“ zeigen Alfons Knogl und Lukas Schmenger Reliefs aus Aluminium und Epoxidharz, die in einem speziellen Display mitten im Raum präsentiert werden.

Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 15. Februar — 14. Juni 2020

Still scheinen die Ruinen der Akropolis dazuliegen als Felix Alexander Oppenheim sie fotografiert: Kein Mensch ist zu sehen. 1854 erschien der großformatige Bildband „Atheniensische Alterthümer“, von dem das Museum Ludwig eines von zwei weltweit noch erhaltenen Exemplaren beherbergt. Die viel beschworene „stille Größe“ der antiken Relikte wie Oppenheim sie einfängt, verdeckt nicht die Spuren von Plünderung, Zerstörung, aber auch archäologischer Wiedergewinnung.

Amor ist ewig - Trilogie I. Liebeslektüre zur Rubenszeit

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 14. Februar — 24. Mai 2020

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Bestseller des 17. Jahrhunderts: die 1608 in Antwerpen erschienen Amorum Emblemata (Liebesembleme) des Rubenslehrers Otto van Veen – ein ebenso amüsantes wie geistreiches Buch über die Liebe. In Kupferstichen und Texten, die insbesondere die antike Literatur zitieren, wird hier das Unwesen beschrieben, das der freche Liebesgott Amor treibt.

Inselwelt

Buchkunst aus der Sammlung Julia Vermes

Kunst- und Museumsbibliothek. 8. Februar — 22. März 2020

Vom 08. Februar bis zum 22. März 2020 zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek die Ausstellung „Inselwelt, Buchkunst aus der Sammlung Vermes“, über 100 künstlerisch bearbeitete Inselbücher von 42 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus zwölf Ländern.

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus

Museum Ludwig. 18. Januar — 3. Mai 2020

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp (1943–1977), der sich nach dem Mafioso Frank „Blinky“ Palermo nannte, ist bekannt für seine Objekte, für seine Raumarbeiten, vor allem aber für die leuchtenden Farbfelder seiner Stoff- und Metallbilder, die vermeintlich unmittelbar vor Augen führen, was sie konzeptuell in Frage stellen: die sinnlichen Qualitäten zeitgenössischer Malerei.

Lisa Busche

TOLERANTE

artothek - Raum für junge Kunst. 16. Januar — 22. Februar 2020

Lisa Busche malt mit sehr reduzierten Mitteln. Ausgangspunkt ist oft die Linie, am liebsten die gesprühte. In der Mitte des Farbstrahls intensiv schwarz, nach außen zum Farbnebel verlaufend ergibt sich in einer einzigen Geste ein Volumen, ein malerischer Farbraum. Abklebungen werden entfernt, lassen Lücken entstehen und enthüllen so einen bis dahin verborgenen Bildraum, direkt im Bildträger.

Design Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. Januar — 14. Juni 2020

Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er-Jahren das Designverständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designergruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. Die Ausstellung verortet die Möbel, Entwürfe und Zeichnungen im zeitlichen Kontext der 1980erund 1990er-Jahre.

Begreifbare Baukunst – Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. Januar — 9. Februar 2020

Diese Ausstellung vereint Werke von Karl Friedrich Schinkel, Walter Gropius, Le Corbusier, Hans Poelzig, Alvar Aalto, David Chipperfield und zahlreichen weiteren Architekt*innen und Gestalter*innen. Sie wirft einen Blick auf das Miteinander von Architektur und einem ihrer kleinsten gestaltbaren Bestandteile: dem Türgriff.