Ausstellungen

 

Gespaltene Erinnerungen 1940-1950

Zwischen Geschichte und Erfahrung

NS-Dokumentationszentrum | 16. November 2021 bis 23. Januar 2022

Der totale Krieg, die Massenmobilisierung, die fremde Besatzung, Widerstand, Bürgerkrieg, Genozid – eine ungeheure humanistische Katastrophe. Die Ausstellung behandelt einen der bedeutendsten Zeitabschnitte in der Geschichte Griechenlands und darüber hinaus. Sie zeigt kulturelle und künstlerische Auseinandersetzungen dieser Zeit, die das Leben des Landes bis heute bestimmt.

Wolfgang-Hahn-Preis 2021

Marcel Odenbach

Museum Ludwig | 17. November 2021 bis 20. Februar 2022

Marcel Odenbach wird mit dem 27. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Konstruktionen von kultureller Identität wie Gender sind in den Zeichnungen, Collagen, Videos und Installationen von Marcel Odenbach seit Jahrzehnten dezidiert Thema.

HIER & JETZT im Museum Ludwig

zusammen dafür und dagegen

Museum Ludwig | 13. November 2021 bis 13. Februar 2022

Die siebte Ausgabe der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig beschäftigt sich mit der Japanischen Avantgarde der 1960er-Jahre aus einer heutigen Perspektive. Auf welche Entwicklungen der Nachkriegszeit reagierten Künstler*innen damals? Was motivierte ihre aufsehenerregenden öffentlichen Aktionen? Und wie beziehen sich heute zeitgenössische Künstler*innen auf diese historische Strömung?

Eine Seele in Allem!

Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 5. November 2021 bis 20. Februar 2022

Das RJM bewahrt eine außergewöhnliche Sammlung von Objekten der Ainu-Gruppen Nordjapans aus dem späten 19. Jh. Die Ausstellung versucht, neben der Vermittlung der Schönheit der Ainu Kulturen und ihrer Objekte auch einen Einblick in die ethnic-revival-Bewegung der heutigen Ainu-Gruppen zu geben und dabei einer Vielzahl von Ainu-Repräsentant*innen Öffentlichkeit zu schaffen, um ihre Perspektiven und Meinungen kennenzulernen.

Linie lernen. Die Kunst zu zeichnen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 29. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022

Parallel zu seiner großen Ausstellung „Entdeckt! Maltechniken von Martini bis Monet“ widmet sich das Wallraf in seinem Graphischen Kabinett dem Erlernen des Zeichnens als Grundlage der Künstlerausbildung und ästhetischen Erziehung. In der Theorie der Renaissance gilt nämlich die Zeichnung (ital. „disegno“) als Mutter aller Künste.

Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen

Museum Schnütgen | 26. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Das im Mittelalter von Hand geschriebene, künstlerisch gestaltete Buch übt bis heute eine starke Faszination aus. Die Herstellung war nicht allein Männersache, sondern lag vielfach auch in den Händen von Frauen. In Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln zeigt das Museum Schnütgen eine Auswahl an Handschriften, die von Ordensfrauen in Nordfrankreich, Köln, Niedersachsen und Nürnberg eigenhändig geschaffen wurden.

Handelsgut Global

Exportporzellan aus China und Japan

Museum für Ostasiatische Kunst | ab 20. Oktober 2021

Seit dem Beginn der chinesischen Porzellanherstellung in Jingdezhen im 14. Jahrhundert, werden Formen und Dekore im Geschmack von Käuferkreisen in Übersee gefertigt. Die Ausstellung zeigt anhand von Objekten aus der eigenen Sammlung, welche Arten von chinesischem Porzellan insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert nach Europa kamen.

August & Marta

Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte

Museum Ludwig | 16. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

Wie stolz und wild sie auf dem Foto von August Sander aussieht, die Malerin Marta Hegemann. Bluse und Halskette scheinen irgendwie verrutscht und ins Gesicht hat sie sich außerdem allerlei Zeichen gemalt. Als Marta Hegemann drei Jahre später zwei Wandgemälde für ein Kinderzimmer entwarf, war es wieder August Sander, der die Arbeit daran und das Ergebnis mit der Kamera festhielt. Eine Präsentation für Kinder

Entdeckt! Maltechniken von Martini bis Monet

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 8. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022

Das Wallraf enthüllt die geheimen Tricks von Meistern wie Martini, Cranach, Rubens, Rembrandt, Friedrich, Manet und Monet. Dafür untersuchten Kunsttechnolog*innen des Museums in den letzten zwanzig Jahren Gemälde von prominenten Malern aus Spätmittelalter, Barock, Romantik, Realismus, Impressionismus und Symbolismus. Mit Röntgenstrahlen, Infrarot und Stereomikroskopen schauten die Expert*innen nicht nur auf die Malschicht, sondern auch in sie hinein und durch sie hindurch.

Maria Lassnig

Werke aus der Sammlung Klewan

Käthe Kollwitz Museum | 1. Oktober 2021 – 9. Januar 2022

Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gilt als eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart. In ihren schonungslosen und zugleich humorvollen »Körperbewusstsbildern«, die abseits aller Stil- und Modeströmungen entstehen, reflektiert sie sich Zeit ihres Lebens selbst und entwickelt einen eigenen, unnachahmlichen künstlerischen Ausdruck zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Philibert & Fifi

Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters

NS-Dokumentationszentrum | 29. September 2021 bis 30. Januar 2022

Der 1920 geborene französische Künstler Philibert Charrin setzte sich bereits in seinen frühen Arbeiten mit dem Nationalsozialismus auseinander. Er karikierte Hitler, Göring und Goebbels. Als Charrin von 1943 bis 1945 zur zivilen Zwangsarbeit in der Steiermark und im Burgenland eingesetzt war, schuf er sich mit seinen Zeichnungen eine eigene Welt abseits der harten Arbeitsbedingungen. Mit spitzer Feder zeichnete er das Lagerleben, die Arbeit und die Einheimischen.

Der geteilte Picasso

Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

Museum Ludwig | 25. September 2021 bis 30. Januar 2022

Pablo Picasso scheint zwei Persönlichkeiten zu haben, die einander völlig widersprechen. Für die einen ist er ein einsames Genie, ein Macho und Mythologe, für die anderen ein Pazifist, Kommunist und Menschenfreund. Was verbinden wir heute mit dem berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts? Und was haben unsere Eltern und Großeltern mit ihm verbunden, in der Nachkriegszeit, als sein Ruhm auf dem Höhepunkt war?

Hundert Ansichten des Mondes

Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst | 17. September 2021 bis 9. Januar 2022

Das Museum zeigt japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). Die gleichnamige Serie gilt als das Meisterwerk des letzten großen Holzschnittkünstlers in der Tradition des Ukiyo-e (populäre Farbholzschnitte der Edo-Zeit). In Hundert Ansichten des Mondes werden die Geschichte und Mythologie des alten China und Japan lebendig.

Boaz Kaizman

Museum Ludwig | 3. September 2021 bis 9. Januar 2022

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wird das Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman beauftragen, eine große neue Arbeit zu entwickeln. Kaizman, geboren 1962 in Tel Aviv, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln. Er hat ein medial vielfältiges und künstlerisch dichtes Werk geschaffen, dem das Museum Ludwig bereits seit Längerem verbunden ist.

Brennpunkt Asien

Reisediplomatie und Kolonialismus in Fernost

Museum für Ostasiatische Kunst | 28. Mai 2021 bis 13. Februar 2022

Das Museum für Ostasiatische Kunst widmet sich in seiner Ausstellung „Brennpunkt Asien“ Reiseberichten des 17. Jhs. bis zur Kolonialzeit im 19. und 20. Jh. Die Präsentation wird durch Porzellan, Malerei, Lackkunst und Textilien ergänzt, die den Kulturaustausch und die kreative Zusammenarbeit zwischen Europa und Ostasien spiegeln. Historische Fotografien, Grafik und Exportmalerei des 19. Jhs. zeigen, wie die europäische Bewunderung in Missachtung und Ausbeutung umschlug.

Unter die Haut. Der ergreifende Naturalismus des spanischen Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 7. Mai 2021 bis 24. April 2022

Ribera, Zurbarán und Murillo: Drei Namen, drei Künstler, ein Königreich, eine Epoche – sie alle bringt das Wallraf in seiner nächsten Jahrespräsentation zusammen. Die drei Stars des spanischen Barock und ihre naturalistischen Malereien werden den Besucher*innen laut Ausstellungstitel „Unter die Haut“ gehen. Dafür sorgen nicht nur der ergreifende Realismus, das Pathos und die spirituelle Überzeugungskraft der Meister, sondern auch ihre Inspirationsquellen.

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 1. April 2021 bis 9. Januar 2022

Die Sonderausstellung setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander. Dazu lädt das RJM die Kurator*innen und Aktivist*innen Peju Layiwola aus Nigeria, Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann aus Namibia, Tímea Junghaus aus Ungarn und Elizaveta Khan & Mona Leitmeier aus Köln ein, eigene Räume zu kuratieren.

KölnSkulptur #10

ÜberNatur – Natural Takeover

Skulpturenpark Köln | 1. August 2020 bis 30.07.2022

Naturliebhaber sollten sich die 10. Ausgabe der alle zwei Jahre stattfindenden Freiluftausstellung KölnSkulptur mit dem Titel "ÜberNatur – Natural Takeover" nicht entgehen lassen. Der Kurator Tobias Berger erweitert den Skulpturenpark Köln um acht neue Kunstwerke, die von August 2020 bis Juli 2022 zu sehen sind und sich mit dem Thema Natur auseinandersetzen.