Aktuelle Ausstellungen

Die Baustelle

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 7. Dezember 2019 — 23. Oktober 2020

Für die Sonderausstellung »Resist! Die Kunst des Widerstandes« (ab 23.10.2020) zeichnet das Museum persönliche Geschichten von stillem und lautem Widerstand auf. In dem neu geschaffenen Diskussionsforum »Die Baustelle« diskutiert das Museum mit Besucher*innen, Künstler*innen, Vereinen und Initiativen und kommt mit ihnen ins Gespräch. Die Ausstellung bezieht die Ideen und Beiträge der Gesprächspartner*innen ein und entsteht räumlich nach und nach um das Diskussionsforum herum

Wade Guyton

Museum Ludwig. 16. November 2019 — 1. März 2020

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton hat über gut zwei Jahrzehnte ein so konzeptuell konsequentes wie erfrischend eigensinniges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X“ und „U“ oder der Website der New York Times.

Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz

NS-Dokumentationszentrum. 15. November 2019 — 23. Februar 2020

Sie wurden mit ihren Familien in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Leibe und in ihrer Seele. Auf 56 großformatigen Tafeln werden eindringliche Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen erzählt, die den Holocaust überlebt haben.

Trunken an Nüchternheit. Wein und Tee in der chinesischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst. 13. November 2019 — 3. Mai 2020

Wein und Tee spielen in der chinesischen Kultur als Genussmittel bei sozialen Anlässen, zur künstlerischen Inspiration, als Opfergabe an die Götter aber auch als lukratives Konsumgut eine wichtige Rolle. Die Kabinettausstellung zeigt u. a. bronzene Weinopfergefäße für die Ahnen, bis hin zu feinster chinesischer Teekeramik, die die japanische Teezeremonie beeinflusste und in dieser hoch geschätzt wurde.

Skulptur im Blick der Kamera.

Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen

Museum Schnütgen. 9. November 2019 — 16. Februar 2020

Die Sonderausstellung folgt dem Blick des Frankfurter Fotografen Alfred Tritschler (1905–1970) auf die Sammlung. 1948 hatte Tritschler mehr als 100 mittelalterliche Stein-, Holz- und Metallbildwerke des Museums fotografiert, Abzüge haben sich im Archiv des Museums erhalten. Der Fotograf inszenierte die Skulpturen mit subjektivem Blick in suggestiven „Porträts“ und fand einen eigenen künstlerischen Ausdruck für diese Motive.

Inside Rembrandt • 1606-1669

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. November 2019 — 1. März 2020

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Sonderausstellung nach: „Inside Rembrandt • 1606-1669“ ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag (gestorben am 4. Oktober 1669 in Amsterdam).

500 Jahre Eroberung Lateinamerikas: Kolonialismus und Überlebensstrategien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 1. November 2019 — 5. Januar 2020

Zum 500. Jahrestag der Ankunft von Cortés in Mexiko reflektieren die Universität Bonn und das RJM dieses Ereignis und seine bis heute spürbaren Folgen in einer Ausstellungsintervention. Sie ist im Bereich “Tod und Jenseits” der Dauerausstellung zu sehen, da mit der gewaltsamen spanischen Invasion auch viele der Totentraditionen des heutigen Lateinamerika als kreative Überlebensstrategien ihren Anfang nahmen.

„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

Historisches Archiv der Stadt Köln. 24. Oktober 2019 — 5. April 2020

Der Titel der Ausstellung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“ verbindet zwei Ebenen von Leben und Nachleben Offenbachs: Er spielt auf die Kölner Wurzeln Offenbachs und auf das Bild an, das sich mit- und nachlebende Kölnerinnen und Kölner von ihm machten (und das sich vielleicht fundamental von der Wahrnehmung der internationalen Musikwelt unterschied).

Lucia Moholy. Fotogeschichte schreiben

Museum Ludwig. 12. Oktober 2019 — 2. Februar 2020

Anlässlich des Bauhaus Jubiläums zeigt die Präsentation, inwiefern die Fotografin Lucia Moholy die Geschichte der Fotografie neu schrieb. Neben ihren fotografischen Werken befinden sich im Archiv des Museum Ludwig Briefe, die einen regen Austausch mit dem Fotosammler und -historiker Erich Stenger belegen. Die Ausstellung macht die enge Verbindung von Schreiben und Fotografieren im Werk Lucia Moholys deutlich.

Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 11. Oktober 2019 — 16. Februar 2020

Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jainas vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegetarisch und leben nach einer im westlichen Kontext nahezu unbekannten Lehre der Gewaltlosigkeit. Die Ausstellung ist eine Präsentation einer wertvollen Schenkung von Miniaturen aus den heiligen Schriften der Jainas aus der Zeit zwischen dem Ende des 14. und Anfang des 17. Jh.

Berliner Realismus

Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum. 10. Oktober 2019 — 26. Januar 2020

Rau, ruppig und politisch unbequem: Die Berliner Kunst zur Kaiserzeit besitzt Sprengkraft. Von Wilhelm II. mit dem Verdikt der ›Rinnsteinkunst‹ belegt, widmen sich Künstler der Berliner Secession um 1900 erstmals dezidiert sozialen Themen. Sie begründen eine spezifisch berlinische Tradition des sozialkritischen Realismus, die in der Kunst der Weimarer Republik ihre konsequente Fortsetzung findet.

Rembrandts graphische Welt

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 3. Oktober 2019 — 12. Januar 2020

Rembrandt Harmensz. van Rijn starb am 4. Oktober 1669 in Amsterdam. Exakt 350 Jahre später, am 4. Oktober 2019, startet in Köln die erste von zwei Hommagen des Wallraf-Richartz-Museum an den berühmten Maler. Ergänzend zu seiner großen Sonderschau „Inside Rembrandt“ (1. November 2019 bis 1. März 2020) zeigt das Museum eine feine Auswahl an Radierungen aus seinem 160 Rembrandt-Blätter umfassenden Gesamtbestand in der Graphischen Sammlung.

Delta Welten: Leben im unsteten Wandel

Neue Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 27. September 2019 — 5. Januar 2020

Eine neue Intervention in der Dauerausstellung thematisiert das alltägliche Leben heutiger Bewohner*innen von Flussdeltas. Der einem historischen europäischen Salon nachempfundene Raum des Parcours wird dazu umgestaltet. Gezeigt werden politische, soziale, kulturelle und materielle Verflechtungen verschiedener Lebenswelten innerhalb eines Flussdeltas sowie mit der europäischen Kolonialgeschichte.

Der Amsterdam Machsor. Ein Schatz kehrt heim

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 25. September 2019 — 12. Januar 2020

Eine Rückkehr der besonderen Art findet im Wallraf-Richartz-Museum statt: Erstmals seit fünfzig Jahren ist der kostbare »Amsterdam Machsor«, ein jüdisches Gebetbuch aus dem 13. Jahrhundert, wieder in Köln zu sehen. Die reich verzierte Handschrift ist ein Einzelstück und gehört zu den ältesten noch erhaltenen hebräischen illuminierten Manuskripten im deutschsprachigen Raum sowie zu den bedeutendsten ihrer Art überhaupt.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities

Museum Ludwig. 21. September 2019 — 19. Januar 2020

Die Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig begreift das Museum als eine offene Struktur für experimentelle Formate. Dabei gilt es, die räumlichen und konzeptuellen Grenzen der Institution jenseits vertrauter Komfortzonen zu erweitern. Unter dem Titel Transcorporealities widmet sich die fünfte Ausstellung der Reihe der Komplexität von Körperlichkeit.

Norman Seeff. The Look of Sound

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. September 2019 — 8. März 2020

Norman Seeff zählt zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA und lichtete das Who is Who der Musik-, Kunst- und Filmszene der 1960er- bis 1980er-Jahre ab. „The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale Vintage Prints, aber auch Entwürfe und Collagen. Zudem werden Videos gezeigt, die während Seeffs Fotosessions entstanden sind.

KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937

Kölnisches Stadtmuseum. 24. August 2019 — 26. Januar 2020

Paris 1937: Zwei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs präsentierten sich hier die Nationen auf der Weltausstellung. An der Seine standen sich die monumentalen Pavillons der Sowjetunion und des Deutschen Reiches direkt gegenüber – Konfrontation der Regime in einer Zeit, als in Europa die Demokratie an Boden verlor. Als weltweit einzige Stadt errichtete Köln in Paris einen eigenen Pavillon, mit einem Restaurant direkt am Fluss.

KÖLN AM RHEIN – Oder: Von Zeit zu Zeit

Kölnisches Stadtmuseum. 24. August 2019 — 26. Januar 2020

1947 dokumentierte der junge Fotograf Karl Hugo Schmölz (1917–1986) das zerstörte Köln der Nachkriegszeit. Bei seinen Aufnahmen orientierte er sich an den Köln-Aufnahmen seines Vaters Hugo Schmölz (1879–1938) aus den 1920er- und 1930er-Jahren – und fotografierte die Plätze, Gebäude und Straßen vom exakt gleichen Standpunkt aus! 45 Jahre später, präsentierte das Museum diese Stadtansichten. Seitdem sind wieder über 25 Jahre vergangen. Aufnahmen aus 2018 erweitern den Blick.

geschenkt! – die Gabe der Diplomatie

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 7. Juni 2019 — 5. Januar 2020

Während eines Staatsbesuchs werden traditionell Geschenke ausgetauscht. Doch was wird da eigentlich geschenkt? Das Museum präsentiert rund 30 noch nie gezeigte Staatsgeschenke aus etwa 15 außereuropäischen Ländern wie Togo, Mexiko und Indonesien. Die kunstvollen Schnitzereien, aufwändigen Keramikarbeiten und Repliken bekannter Originale werden als Interventionen in der Dauerausstellung präsentiert.