Ausstellungen

 

Alaaf auf Abstand

Bilder einer anderen Session

Kölnisches Stadtmuseum | 1.Juli 2021 bis 3. Oktober 2021

Seit Frühling 2020 hält die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft im Griff. Auch der Karneval musste neue Formen finden. Zusammen mit mehreren Kölner Fotografen hat sich das Kölnische Stadtmuseum ganz nah an die Orte und Akteure des Pandemiekarnevals 2020/2021 begeben. Dabei entstanden eindrucksvolle Fotografien und Reportagen, die zum Nachdenke anregen. Die Ausstellung findet virtuell und im Stadtraum statt.

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Museum Ludwig | 19. Juni bis 3. Oktober 2021

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie über ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde?

Die Cellistin von Auschwitz

Die Geschichte von Anita Lasker-Wallfisch

NS-Dokumentationszentrum | 17. Juni bis 3. Oktober 2021

Anita Lasker-Wallfisch spielte im Mädchenorchester von Auschwitz und wurde dadurch vor dem Tod bewahrt. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Lukas Ruegenberg und Barbara Kirschbaum haben ein Kinderbuch mit dem Titel "Du wirst gerettet werden" über ihr Leben verfasst. Auf der Grundlage des Buches zeigt die Ausstellung Begebenheiten aus ihrer Kindheit und Jugend und ihr Überleben in Auschwitz und Bergen-Belsen.

Synagogen in Deutschland

Eine virtuelle Rekonstruktion

NS-Dokumentationszentrum | 11. Juni bis 19. September 2021

Die Rekonstruktionen entstanden als Reaktion auf den Anschlag von Neonazis auf die Synagoge in Lübeck im Jahr 1994. 2019 wird auf die Synagoge in Halle ein Anschlag verübt. Diese Taten zeigen, wie offen und brutal Antisemiten und Rechtsradikale in unserer Gesellschaft wieder agieren. Die Ausstellung will dagegen ein Zeichen setzen. Sie lässt die zumeist unbekannte Pracht von Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden, virtuell wiederauferstehen.

Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar

Museum Ludwig | 1. Juni bis 12. September 2021

Betye Saar wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los Angeles geborene, in Deutschland bisher wenig bekannte Künstlerin zu würdigen, entschied die Jury bestehend aus Yilmaz Dziewior (Direktor ML), Christophe Cherix, Robert Lehman Foundation Chefkurator für Zeichnung und Grafik am Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins.

Brennpunkt Asien

Reisediplomatie und Kolonialismus in Fernost

Museum für Ostasiatische Kunst | 28. Mai 2021 bis 29. August 2021

Das Museum für Ostasiatische Kunst widmet sich in seiner Ausstellung „Brennpunkt Asien“ Reiseberichten des 17. Jhs. bis zur Kolonialzeit im 19. und 20. Jh. Die Präsentation wird durch Porzellan, Malerei, Lackkunst und Textilien ergänzt, die den Kulturaustausch und die kreative Zusammenarbeit zwischen Europa und Ostasien spiegeln. Historische Fotografien, Grafik und Exportmalerei des 19. Jhs. zeigen, wie die europäische Bewunderung in Missachtung und Ausbeutung umschlug.

Invisible Inventories

Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 28. Mai bis 29. August 2021

„Invisible Inventories“ ist ein Kooperationsprojekt von RJM, Weltkulturen Museum Frankfurt und den National Museums of Kenya. Die Kenia-Sammlungen der beiden deutschen Museen bildeten den gemeinsamen Forschungsgegenstand, deren Forschungsergebnisse und künstlerischen Arbeiten in Ausstellungen in den drei beteiligten Institutionen präsentiert werden.

Rautenstrauch-Joests Katze

Das Kratzen an der Black Box kolonialer Fotografien – eine kollaborative Arbeit der Artist Meets Archive Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 22. Mai bis 7. November 2021

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Fotografien der 1920er bis 1940er Jahre

Käthe Kollwitz Museum | 21.5. – 15.8.2021

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo.

Unter die Haut. Der ergreifende Naturalismus des spanischen Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 7. Mai 2021 bis 24. April 2022

Ribera, Zurbarán und Murillo: Drei Namen, drei Künstler, ein Königreich, eine Epoche – sie alle bringt das Wallraf in seiner nächsten Jahrespräsentation zusammen. Die drei Stars des spanischen Barock und ihre naturalistischen Malereien werden den Besucher*innen laut Ausstellungstitel „Unter die Haut“ gehen. Dafür sorgen nicht nur der ergreifende Realismus, das Pathos und die spirituelle Überzeugungskraft der Meister, sondern auch ihre Inspirationsquellen.

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 16. April bis 22. August 2021

Mit dieser impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung begrüßt das Wallraf einen neuen Signac. Dank der großzügigen Dauerleihgabe der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW) kann das Museum mit Signacs Konstantinopel: Yeni Djami nun auch ein Hauptwerk aus dem späteren Œuvre des Künstlers zeigen. Der Weg der Restaurierung wird anschaulich dokumentiert und ihr Ergebnis ist atemberaubend. Dieser „neue“ Signac wird nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 1. April 2021 bis 9. Januar 2022

Die Sonderausstellung setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander. Dazu lädt das RJM die Kurator*innen und Aktivist*innen Peju Layiwola aus Nigeria, Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann aus Namibia, Tímea Junghaus aus Ungarn und Elizaveta Khan & Mona Leitmeier aus Köln ein, eigene Räume zu kuratieren.

Kunst auf Lager

Faszinierende Entdeckungen aus dem Depot

Museum für Ostasiatische Kunst | ab 13. März 2021

Das Museum zeigt unter anderen drei monumentalen Hängerollen des japanischen Modernisten, Malers, Dichters und Kalligrafen Uchiyama Ukai (1907 bis 1983), die noch nie ausgestellt waren. Darunter eine beeindruckende Ansicht des Kölner Rheinufers mit Hohenzollernbrücke und Dom. Unter den Schätzen ist auch eine monumentale Herbstlandschaft des berühmten Malers Wen Zhengming (1470 bis 1559), die am Beginn der Ausstellung in die Welt der chinesischen Literaten einlädt.

Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig | 24. Oktober 2020 bis 19. September 2021

Elis­a­beth von Öster­reich-Un­garn, ge­nan­nt Sisi, sam­melte in den 1860er Jahren Fo­to­gra­fien, die sie zeitlebens privat hielt. Heute ver­wahrt das Mu­se­um Lud­wig achtzehn ihr­er Al­ben mit cir­ca 2000 Fo­to­gra­fien. Bilder von Adeligen – viele Mit­glied­er von Si­sis Fam­i­lie –, Berühmten und Kunst­w­erken. Am bekan­n­testen sind ihre so­g­nannten „Schön­heit­en-Al­ben“, hoch in­sze­nierte Porträts an­der­er Frauen.

KölnSkulptur #10

ÜberNatur – Natural Takeover

Skulpturenpark Köln | 1. August 2020 bis 30.07.2022

Naturliebhaber sollten sich die 10. Ausgabe der alle zwei Jahre stattfindenden Freiluftausstellung KölnSkulptur mit dem Titel "ÜberNatur – Natural Takeover" nicht entgehen lassen. Der Kurator Tobias Berger erweitert den Skulpturenpark Köln um acht neue Kunstwerke, die von August 2020 bis Juli 2022 zu sehen sind und sich mit dem Thema Natur auseinandersetzen.