Ausstellungen

 

Glaube mit Humor.

Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich

Museum Schnütgen | 11. Dezember 2025 – 17. Mai 2026

Erstmals präsentiert das Museum Schnütgen das Arenberg Psalter-Brevier, eine herausragende Neuerwerbung. Die Handschrift aus der Zeit um 1300 ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik, die gerade auch für Köln stilprägend war. Von besonderem Reiz sind die Zierseiten. Die großen Anfangsbuchstaben sind mit figürlichen Darstellungen gefüllt und Blattranken, in denen sich kleine Figuren, Mischwesen und allerhand Getier tummeln, umrahmen den Text.

Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918–1926

Tafelausstellung im LVR-Landeshaus, Deutz, Kennedy-Ufer 2

Kölnisches Stadtmuseum | 11. Dezember 2025 bis 15. März 2026

Die Ausstellung in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des LVR und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln wirft einen Blick in die Zeit von 1918–1926. Vom Kriegsende und von der britischen Besatzung über die Stadtgesellschaft und Freizeit bis zur Kunst: Köln ist im Aufbruch – und hütet zugleich seine Traditionen. Ein Schwanken zwischen Gemütlichkeit und Moderne, zwischen Veedel und Metropole – wie heute auch.

Zum Mondjahr des Pferdes

Museum für Ostasiatische Kunst | 3. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027

Die Präsentation beleuchtet das Pferd als Bildmotiv und symbolischen Bedeutungsträger aus den Perspektiven der verschiedenen Kunstgattungen Chinas, Japans und Koreas heraus. Zu sehen sind Malereien und Kalligrafien, Keramiken und Porzellane, Bronzeskulpturen und Lackobjekte, Holzschnittdrucke und Textilien. Die Ausstellung mit Objekten aus dem eigenen Sammlungsbestand findet anlässlich des Mondjahres 2026 statt, welches im Tierkreiszeichen des Pferdes steht.

Der Welt auf den Grund kommen

Die Fotobuchsammlung von Hans Meyer-Veden

Kunst- und Museumsbibliothek | 22. November 2025 bis 15. Februar 2026

Die Ausstellung zeigt Auszüge einer umfangreichen Bibliothek überwiegend zur dokumentarischen Fotografie. Sie spiegeln die Interessen von Meyer-Veden wider, der in zahlreichen Aufnahmen vor allem in Hamburg und Umgebung dokumentiert und viele davon in großformatigen Bildbänden veröffentlicht hat. Ebenso wird auf Fotografen, wie Eugène Atget und Albert Renger-Patzsch, eingegangen, mit denen er sich intensiv auseinandergesetzt hat.

Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono

Schmuck von Künstlerinnen

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln | 21. November 2025 bis 26. April 2026

Die Ausstellung präsentiert Schmuckarbeiten von etwa 40 international bedeutenden, bildenden Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute. Die Exponate eröffnen eine neue, oft überraschende Perspektive auf ihr künstlerisches Schaffen. So bestechen manche Stücke durch minimalistische Eleganz, andere durch expressive, skulpturale Präsenz oder spielerischen Humor.

Smile!

Wie das Lächeln in die Fotografie kam

Museum Ludwig | 15. November 2025 bis 22. März 2026

Auf alten Porträtfotografien blicken Menschen oft sehr ernst in die Kamera. Ihre Mienen wirken aus heutiger Sicht, wo das Lächeln aus der Fotografie kaum wegzudenken ist, seltsam versteinert. Wie ist es zu diesem Wandel gekommen? Liegt es wirklich nur an der besseren Zahnpflege? Oder spielt die Werbung mit ihren Glücksversprechen vielleicht eine Rolle darin?

Expedition Zeichnung

Niederländische Meister unter der Lupe

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 14. November 2025 bis 15. März 2026

Welche Geheimnisse stecken in jahrhundertealten Zeichnungen? Wie bringt man die stummen Meisterwerke zum Sprechen? Und woran lassen sich Original und Kopie unterscheiden? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet im Winter 2025/26 die Ausstellung „Expedition Zeichnung“.

Köln an einem Wintertag…

Ein Wintererlebnis im OPEN SPACE für die ganze Familie

Kölnisches Stadtmuseum | 11. November 2025 bis 22. März 2026

Die OPEN SPACE-Präsentation lädt dazu ein, den Kölner Winter neu zu entdecken. Vier Themenbereiche führen durch Geschichte und Gegenwart: Von eisiger Kälte über funkelnde Lichter und Feste in der dunklen Jahreszeit bis hin zu Wintersport, Spiel und geselligem Miteinander im winterlichen Köln. Zugleich stellt sich die Frage: Wie war der Winter früher – und was passiert, wenn das Klima immer wärmer wird?

Wolfgang-Hahn-Preis 2025:

Evelyn Taocheng Wang

Museum Ludwig | 8. November 2025 bis 18. Januar 2026

Evelyn Taocheng Wang (*1981 in Chengdu, China) wird mit dem 31. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. In ihren Zeichnungen, Malereien, Videoarbeiten, Installationen und Performances verbindet Wang persönliche Erinnerungen und Fantasien mit allgemeingültigen Themen wie Identität, Geschlechterrollen und ethnischer Zugehörigkeit.

Lebendige Bilder.

Buddhistische Rituale in der Kunst Chinas, Japans und Koreas

Museum für Ostasiatische Kunst | 6. November 2025 bis Herbst 2026

Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext: Skulpturen oder Malereien von Gottheiten dienten als Kultbilder in Tempeln oder im Haus. Lack-, Metall- oder Keramikobjekte wurden in zeremoniellen Praktiken verwendet. Präsentiert werden Glanzstücke, wie die japanische Skulptur des Buddha Vairocana (frühes 12. Jh.), erstmalig gezeigte Abreibungen bedeutender chinesischer Steinreliefs sowie die Rekonstruktion der Weihe einer einer koreanischen Hägerolle.

AMAZÔNIA - Photographs by SEBASTIÃO SALGADO

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 29. Oktober 2025 bis 15. März 2026

Ab dem 29. Oktober zeigen wir als erstes Museum in Deutschland die Ausstellung AMAZONIA des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Die rund 200 Schwarzweißfotografien bilden die Vielfalt der amazonischen Landschaften ebenso ab wie die Gesichter und Lebensrealitäten der indigenen Bewohner*innen, die dieses Ökosystem seit Jahrhunderten bewahren.

KOLLWITZ NEU SEHEN

Die Ausstellung zur Wiedereröffnung

Käthe Kollwitz Museum Köln | 11.10.2025 – 15.3.2026

Nach drei Jahren Renovierung öffnet das Museum wieder seine Türen. Die erste Ausstellung präsentiert die wichtigsten Werke von Käthe Kollwitz in neuer Hängung und bietet neue Einblicke. Im Zentrum steht ihre weibliche Perspektive auf die Herausforderungen ihrer Zeit: Krieg und politische Umbrüche, soziale Ungleichheit, das Leben von Frauen in schwierigen Zeiten und das Prinzip der Hoffnung. Kollwitz’ Ausdruckskraft berührt – ihre Botschaft wirkt bis in unsere Gegenwart.

Missionssammlungen ausgepackt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 3. Oktober 2025 bis 8. Februar 2026

Die Ausstellung „Missionssammlungen ausgepackt“ widmet sich einer lange unbeachteten Sammlungspraxis: dem Sammeln von Objekten durch katholische und evangelische Missionsgemeinschaften – vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Zentrum stehen Objekte, die aus weiten Teilen der Welt nach Nordrhein-Westfalen gelangten.

WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.

NS-Dokumentationszentrum | 18. September 2025 bis 30. August 2026

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten? Die Besucher*innen sind eingeladen, sich in den Themenräumen der Ausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume.

„Le directeur est mort! Vive le directeur!“

Zum 100. Geburtstag Roger Goeppers

Museum für Ostasiatische Kunst | 5. August 2025 bis Frühjahr 2026

Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt. Goepper, der das MOK 1966–90 leitete, prägte den euro-amerikanischen Diskurs der damals wenig bekannten Ostasiatischen Kunstgeschichte wie kaum ein anderer im 20. Jahrhundert. Seine Wirkungsbereiche waren vielschichtig: als Akademiker, Kurator, Museumsdirektor, Hochschullehrer, Übersetzer, interkultureller Botschafter.

B{L}OOMING

Barocke Blütenpracht

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 6. Juni 2025 bis 31. Mai 2026

Rosen, Tulpen, Lilien oder Narzissen – Blumen sind für den Menschen nicht nur eine Augenweide, sondern auch Heilmittel, Accessoire und Symbol für Liebe, Glaube und Treue. Besonders im Barock feierten vor allem Künstler*innen die vergängliche Schönheit der Blume und verewigten sie in ihren Gemälden, wie die neue Jahresausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf beweist.

Mythos Ming

Blauweißes Porzellan der Ming-Dynastie

Museum für Ostasiatische Kunst | 22. Mai bis 12. April 2026

Die Ausstellung zeichnet die künstlerische und technische Entwicklung des Blauweißporzellans und seine Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Handelsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren.

Licht in dunklen Zeiten – Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw

Museum Schnütgen | 3. April 2025 bis 12. April 2026

Das Museum Schnütgen präsentiert ab dem 3. April 2025 eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem bedeutenden Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sein werden. Die Ausstellung konzentriert sich auf rund 30 Werke aus dem Khanenko Museum, dem Museum Schnütgen, der Peter und Irene Ludwig Stiftung und aus Privatbesitz.

Faszination Schmuck

7 000 Jahre Schmuckkunst im MAKK

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln | 18. Dezember 2024 bis 31. Dezember 2025

„Faszination Schmuck“ ist die erste umfassende Sammlungspräsentation der herausragenden Schmucksammlung des Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Mit 370 ausgewählten Exponaten werden sieben Jahrtausende Schmuckkunst in allen ihren Facetten präsentiert.

Kunst erzählt

Neue Wege durch die Sammlung

Museum Schnütgen | Ab 6. Dezember 2024

In der von Grund auf erneuerten Sammlungspräsentation erzählen die kostbaren Kunstwerke des Mittelalters ihre Geschichten selbst. Erstmals werden unterschiedliche Perspektiven auf die Kunst direkt in der Sammlung erlebbar: 15 Kapitel von A, wie „Alexander Schnütgen“ bis S, wie „Skulptur im Spätmittelalter“ beleuchten den jeweiligen Kontext der Kunst mit Bezug auf vergangene Epochen, Ikonographie, Material oder Technik.

Schultze Projects #4

Kresiah Mukwazhi

Museum Ludwig | 20. September 2024 bis 14. Juni 2026

Für die vierte Ausgabe der Schultze Projects hat die Künstlerin Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) eine neue Wandarbeit entwickelt. Mukwazhi verwendet häufig gebrauchte Kleidungsstücke oder Stoffe, die sie zusammennäht und bemalt, um mit ihnen die Gewalt von Männern gegen Frauen in ihrem Heimatland Zimbabwe zu thematisieren. Ihre Kunst ist für sie eine Form des Protests, der Selbstermächtigung und ein Ansatzpunkt, um Frauen zu stärken und zu unterstützen.