Aktuelle Ausstellungen

Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 15. Februar — 14. Juni 2020

Still scheinen die Ruinen der Akropolis dazuliegen als Felix Alexander Oppenheim sie fotografiert: Kein Mensch ist zu sehen. 1854 erschien der großformatige Bildband „Atheniensische Alterthümer“, von dem das Museum Ludwig eines von zwei weltweit noch erhaltenen Exemplaren beherbergt. Die viel beschworene „stille Größe“ der antiken Relikte wie Oppenheim sie einfängt, verdeckt nicht die Spuren von Plünderung, Zerstörung, aber auch archäologischer Wiedergewinnung.

Amor ist ewig - Trilogie I. Liebeslektüre zur Rubenszeit

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 14. Februar — 24. Mai 2020

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Bestseller des 17. Jahrhunderts: die 1608 in Antwerpen erschienen Amorum Emblemata (Liebesembleme) des Rubenslehrers Otto van Veen – ein ebenso amüsantes wie geistreiches Buch über die Liebe. In Kupferstichen und Texten, die insbesondere die antike Literatur zitieren, wird hier das Unwesen beschrieben, das der freche Liebesgott Amor treibt.

Inselwelt

Buchkunst aus der Sammlung Julia Vermes

Kunst- und Museumsbibliothek. 8. Februar — 22. März 2020

Vom 08. Februar bis zum 22. März 2020 zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek die Ausstellung „Inselwelt, Buchkunst aus der Sammlung Vermes“, über 100 künstlerisch bearbeitete Inselbücher von 42 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus zwölf Ländern.

Liebe und Lassenmüssen...

Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 4. Februar — 22. März 2020

Am 22. April vor 75 Jahren starb die wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Käthe Kollwitz (1867–1945). Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen.

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus

Museum Ludwig. 18. Januar — 3. Mai 2020

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp (1943–1977), der sich nach dem Mafioso Frank „Blinky“ Palermo nannte, ist bekannt für seine Objekte, für seine Raumarbeiten, vor allem aber für die leuchtenden Farbfelder seiner Stoff- und Metallbilder, die vermeintlich unmittelbar vor Augen führen, was sie konzeptuell in Frage stellen: die sinnlichen Qualitäten zeitgenössischer Malerei.

Lisa Busche

TOLERANTE

artothek - Raum für junge Kunst. 16. Januar — 22. Februar 2020

Lisa Busche malt mit sehr reduzierten Mitteln. Ausgangspunkt ist oft die Linie, am liebsten die gesprühte. In der Mitte des Farbstrahls intensiv schwarz, nach außen zum Farbnebel verlaufend ergibt sich in einer einzigen Geste ein Volumen, ein malerischer Farbraum. Abklebungen werden entfernt, lassen Lücken entstehen und enthüllen so einen bis dahin verborgenen Bildraum, direkt im Bildträger.

Design Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. Januar — 26. April 2020

Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er-Jahren das Designverständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designergruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. Die Ausstellung verortet die Möbel, Entwürfe und Zeichnungen im zeitlichen Kontext der 1980erund 1990er-Jahre.

Die Baustelle

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 7. Dezember 2019 — 23. Oktober 2020

Für die Sonderausstellung »Resist! Die Kunst des Widerstandes« (ab 23.10.2020) zeichnet das Museum persönliche Geschichten von stillem und lautem Widerstand auf. In dem neu geschaffenen Diskussionsforum »Die Baustelle« diskutiert das Museum mit Besucher*innen, Künstler*innen, Vereinen und Initiativen und kommt mit ihnen ins Gespräch. Die Ausstellung bezieht die Ideen und Beiträge der Gesprächspartner*innen ein und entsteht räumlich nach und nach um das Diskussionsforum herum

Wade Guyton

Museum Ludwig. 16. November 2019 — 1. März 2020

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton hat über gut zwei Jahrzehnte ein so konzeptuell konsequentes wie erfrischend eigensinniges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X“ und „U“ oder der Website der New York Times.

Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz

NS-Dokumentationszentrum. 15. November 2019 — 23. Februar 2020

Sie wurden mit ihren Familien in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Leibe und in ihrer Seele. Auf 56 großformatigen Tafeln werden eindringliche Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen erzählt, die den Holocaust überlebt haben.

Trunken an Nüchternheit. Wein und Tee in der chinesischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst. 13. November 2019 — 3. Mai 2020

Wein und Tee spielen in der chinesischen Kultur als Genussmittel bei sozialen Anlässen, zur künstlerischen Inspiration, als Opfergabe an die Götter aber auch als lukratives Konsumgut eine wichtige Rolle. Die Kabinettausstellung zeigt u. a. bronzene Weinopfergefäße für die Ahnen, bis hin zu feinster chinesischer Teekeramik, die die japanische Teezeremonie beeinflusste und in dieser hoch geschätzt wurde.

Skulptur im Blick der Kamera.

Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen

Museum Schnütgen. 9. November 2019 — 16. Februar 2020

Die Sonderausstellung folgt dem Blick des Frankfurter Fotografen Alfred Tritschler (1905–1970) auf die Sammlung. 1948 hatte Tritschler mehr als 100 mittelalterliche Stein-, Holz- und Metallbildwerke des Museums fotografiert, Abzüge haben sich im Archiv des Museums erhalten. Der Fotograf inszenierte die Skulpturen mit subjektivem Blick in suggestiven „Porträts“ und fand einen eigenen künstlerischen Ausdruck für diese Motive.

Inside Rembrandt • 1606-1669

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. November 2019 — 1. März 2020

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Sonderausstellung nach: „Inside Rembrandt • 1606-1669“ ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag (gestorben am 4. Oktober 1669 in Amsterdam).

„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

Historisches Archiv der Stadt Köln. 24. Oktober 2019 — 5. April 2020

Der Titel der Ausstellung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“ verbindet zwei Ebenen von Leben und Nachleben Offenbachs: Er spielt auf die Kölner Wurzeln Offenbachs und auf das Bild an, das sich mit- und nachlebende Kölnerinnen und Kölner von ihm machten (und das sich vielleicht fundamental von der Wahrnehmung der internationalen Musikwelt unterschied).

Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 11. Oktober 2019 — 16. Februar 2020

Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jainas vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegetarisch und leben nach einer im westlichen Kontext nahezu unbekannten Lehre der Gewaltlosigkeit. Die Ausstellung ist eine Präsentation einer wertvollen Schenkung von Miniaturen aus den heiligen Schriften der Jainas aus der Zeit zwischen dem Ende des 14. und Anfang des 17. Jh.

Norman Seeff. The Look of Sound

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. September 2019 — 8. März 2020

Norman Seeff zählt zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA und lichtete das Who is Who der Musik-, Kunst- und Filmszene der 1960er- bis 1980er-Jahre ab. „The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale Vintage Prints, aber auch Entwürfe und Collagen. Zudem werden Videos gezeigt, die während Seeffs Fotosessions entstanden sind.