52795

Führung

Sa. 02. Mai. 2026
14:00 Uhr

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses , Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 29.04.2026

Anmeldung
53355

Performance

Do. 07. Mai. 2026
18:00 Uhr

Umkämpfte Erinnerung. Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Die Sinfonietta VivazzA ist ein Kölner Kammermusikensemble aus Streichern und Bläsern. Auf der Suche nach besonderen Programmen stieß das Ensemble auf Werke vergessener und verfemter Komponisten, die im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert waren. Darunter auch Rudolf Karel und Hans Krása.

Die Sinfonietta VivazzA gestaltet in diesem Jahr die zentrale Gedenkfeier in Terezín musikalisch. In einem Gesprächskonzert berichtet die künstlerische Leiterin Pamela Coats von den bewegenden Zeitzeugnissen, verbunden mit musikalischen Darbietungen des Ensembles.

Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)

 Abb:© Stelzmann Photography

Für: Alle | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 5,00

52946

Workshop

Do. 07. Mai. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jacob Hess | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 30.04.2026

Anmeldung
52802

Führung

Do. 07. Mai. 2026
18:30 Uhr

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 05.05.2026

Anmeldung
52989

Führung

Do. 07. Mai. 2026
19:00 Uhr

WE ... TOGETHER - Rundgang durch die Ausstellung

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?

In dieser Führung laden wir Sie ein, sich in den Themenräumen der Wechselausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?

Die Führung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und im Werkstattraum selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.

 

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Pätze frei sein, ist eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstermin möglich.

Abb.: Ausstellungsplakat (NS-DOK)

 

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Omolara Afolabi | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 2,00 | Anmeldung bis: 05.05.2026

Anmeldung
52788

Führung

Sa. 09. Mai. 2026
12:00 Uhr

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 07.05.2026

Anmeldung
52046

Workshop

Sa. 09. Mai. 2026
14:00 Uhr

Das Junge Museum

Das Junge Museum richtet sich an Kinder mit Begleitung. Machen Sie sich gemeinsam auf eine Reise in die Vergangenheit und lernen Sie objektorientiert und erzählerisch die beiden Lebensgeschichten des HJ-Funktionärs und überzeugten Wehrmachtssoldaten Edgar Gielsdorf und der als jüdisch verfolgten und emigrierten Faye Cukier kennen. Verschiedene Episoden aus den Lebensgeschichten der Zeitzeug*innen machen die unterschiedlichen Lebensbedingungen und Perspektiven im und auf das NS-Regime deutlich.

Diese Führung richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren mit einer erwachsenen Begleitung. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder die Gedenkstätte noch die Dauerausstellung besucht werden.

Abb.: Das Junge Museum im EL-DE-Haus (Foto Nathan Ishar)

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Recha Allgaier-Honal | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 07.05.2026

Anmeldung
53357

Gespräch

Di. 12. Mai. 2026
18:00 Uhr

Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg

Die Bilder aus den Konzentrationslagern bewegen uns bis heute. Die meisten dieser Fotos stammen aus den letzten Kriegstagen und geben die Perspektive der Befreier und Häftlinge wieder. Welche Fotos hat hingegen das Lagerpersonal beauftragt, welche Bilder schossen die SS-Männer in ihrer dienstfreien Zeit? Diesen Fragen und Überlegungen, wie solche Fotos gezeigt und betrachtet werden können, widmet sich der wissenschaftliche Bildband, den der Herausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) im Gespräch vorstellt.

Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)

Abb: Zwei Soldaten der Luftwaffe als Wachmänner im Flossenbürger Außenlager Mülsen St. Micheln, Mülsen St. Micheln 1944 © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

53361

Vortrag

Do. 21. Mai. 2026
19:00 Uhr

Jahrestag | Gedenken an den Völkermord an Rom*nja und Sinti*zze. Historische Verantwortung auch in Köln.

Über 500 000 Rom*nja und Sinti*zze wurden im deutschen Herrschaftsbereich während des Nationalsozialismus ermordet. Bis heute ist der »Samudaripen« (Romanes: vollständiger Mord), kaum im gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein.

Nach einem Impulsvortrag von Magdalena Lovrić über die NS-Verfolgung in Kroatien, die dort tätigen Kollaborateure, sowie die Erinnerungskultur, diskutieren Vertreter*innen aus den Vereinen RomaniPhen e. V., Carmen e. V. und dem Bundesromaverband e. V. über das Gedenken und die fehlende politische und gesellschaftliche Anerkennung in Deutschland.

Moderation: Radoslav Ganev (Romanity e. V.).

Musikalische Begleitung: J. Heilig und S. Hartmann.

Eine Kooperation von NS-DOK, Kölner Volkshochschule, Kommunales Integrationszentrum Köln, Verein EL-DE-Haus e. V., Melanchthon-Akademie Köln und Rom e. V. mit Unterstützung durch die Evangelische Kirche Köln und Region, Carmen e.V. und das Rautenstrauch-Joest-Museum.

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Abb: Das zentrale Denkmal für die in Jasenovac ermordeten Rom*nja in der Gedenkstätte Uštica © Martin Holler

Für: Alle | Treffpunkt: Kölner VHS Forum am Neumarkt | Teilnahme: kostenlos

52793

Exkursion

Do. 28. Mai. 2026
15:00 Uhr

Der Sportpark Müngersdorf und der Holocaust

Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.

1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.

Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollten darüber hinaus noch Plätze verfügbar sein, ist eine spontane Teilnahme am Treffpunkt KVB-Station "RheinEnergieStadion" möglich.

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle RheinEnergieStadion | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2026

Anmeldung
53358

Gespräch

Do. 28. Mai. 2026
19:00 Uhr

Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – Mein Großvater, der Kriegsverbrecher

Robert Ley war Reichsorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten.

Sein Enkel Axel Spilcker (Journalist KStA) erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und seiner Familie. Basierend auf exklusiven Dokumenten schreibt Spilcker eine deutsche Chronik, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen. Wie geht man mit einem solchen Erbe um?

Abb: Reichsorganisationsleiter Robert Ley © Westdeutscher Beobachter

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00