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Eröffnung

Di. 20. Jan. 2026
19:00 Uhr

Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozia­lismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des NS-DOK-Teams.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung. Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Gemeinsam mit den Besucher*innen sollen so exemplarisch allgemeinere Fragen diskutiert werden, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen.

Anmeldung bis 18. Januar per E-Mail an nsdok@stadt-koeln.de. Mehr Informationen zu den Begleitveranstaltungen und Kurator*innenführungen finden Sie unter www.nsdok.de/intervention

Foto: © Indra Laroche / NS-DOK

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

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Weiterbildung

Do. 29. Jan. 2026
15:30 Uhr

Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute? Einführung für Lehrkräfte

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung im EL-DE-Haus eröffnete, war ein Meilenstein erreicht. Inzwischen sind drei Jahrzehnte vergangen und die Ausstellung zählt zu den ältesten in Deutschland. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch – gerade bei Schüler*innen – haben sich verändert. Die Intervention kommentiert exemplarisch einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können.

In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen die Intervention, die dazu gehörige WebApp mit vertiefenden Impulsen sowie die buchbaren Schulworkshops vorstellen, in denen die Teilnehmenden eigene Perspektiven auf die Darstellungen, auf NS-Geschichte und Erinnerungskultur entwickeln und diskutieren.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung online an.

Abb. © Indra Laroche / NS-DOK

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Janne Grashoff, Dr. Dirk Lukaßen | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.01.2026

Anmeldung
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Theater

Do. 29. Jan. 2026
19:00 Uhr

Arthur Miller: Zwischenfall in Vichy – eine Theateraufführung von rimon productions

September 1942: In einem Verhörraum der Vichy-Regierung diskutieren jüdische Häftlinge über Angst, Verantwortung, Selbstschutz – und das, was sie nicht auszusprechen wagen. Eine erschütternde Parabel über Mitverantwortung, Zivilcourage und das Schweigen der Vielen.


Im Anschluss an die Aufführung sprechen Regisseurin und Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi und Birte Klarzyk (NS-DOK) mit weiteren Expert*innen über den historischen Kontext, die künstlerische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und ihre Bedeutung für die Vermittlungsarbeit.

Anmeldung erforderlich unter: event.sgk.de/nsdok

Abb:  Ilja Kagan

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstrasse 50 | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00