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Eröffnung

Mi. 17. Sep. 2025
19:00 Uhr

WE … TOGETHER - gemeinsam. demokratisch. handeln.

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten? Die Besucher*innen sind eingeladen, sich in den Themenräumen der Ausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln? Die Ausstellung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und diese damit selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.

Wir laden alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung am 17. September 2025 um 19 Uhr ein! Anmeldung bis 15. September per E-Mail an nsdok@stadt-koeln.de.

Bild: © AVINFormate / Saskia Staible

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

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Podiumsdiskussion

Do. 25. Sep. 2025
18:00 Uhr

WE work TOGETHER

Was verstehen wir eigentlich gesellschaftlich unter »Arbeit«? Was ist als Arbeit anerkannt und wird bezahlt? Wie kann Arbeit demokratisch(er) gestaltet werden? Und welche Herausforderungen und Ansätze von Arbeitsorganisation gibt es in diesem Zusammenhang?

In der ersten Veranstaltung zur Ausstellung »WE … TOGETHER« kommen - rund um Kölner Beispiele - Mario Adam (Locura eG), Kathy Ziegler (CoSoliLab), Canan Uluğ (Migration und Arbeitswelt e. V.) und Jose Brücher (Schnackeria) hierzu ins Gespräch. Moderation: Shavu Nsenga.

Bild: © Saskia Staible / AVINFormate

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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Podiumsdiskussion

Do. 09. Okt. 2025
18:00 Uhr

WE build TOGETHER

Für wen ist die Stadt gestaltet? Für wen sind Orte zugänglich und wer wird ausgeschlossen? Wie können wir gemeinsame Räume schaffen, die für alle nutzbar sind? Und wo liegen Konflikte, aber auch Chancen für das Zusammenleben?

In der zweiten Veranstaltung zur Ausstellung »WE … TOGETHER« kommen, Christina Bacher (DRAUSSENSEITER / OASE Benedikt Labre e.V.), Dr. Dorothea Wiktorin (Universität Köln), Dr. Sybille Fraquelli (Superblock Winzerveedel) und Johannes Geyer (Stadtplanungsamt, Projekt Ebertplatz) über Kölner Beispiele hierzu ins Gespräch.

Moderation: Shavu Nsenga

Bild: Saskia Staible / AVINFormate

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

50845

Podiumsdiskussion

Do. 30. Okt. 2025
18:00 Uhr

WE remember TOGETHER

An wen wird in unserer Gesellschaft erinnert? Wessen Geschichte bleibt unerzählt? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen um? Und was bedeutet gemeinsames Erinnern für unser Zusammenleben?

In der dritten Veranstaltung zur Ausstellung »WE … TOGETHER« gehen Vera Tönsfeldt (DOMiD), Dr. Ursula Reuter (GERMANIA JUDAICA), Glenda Obermuller (Theodor Wonja Michael Bibliothek) und Martin Sölle (Centrum Schwule Geschichte) diesen Fragen anhand von Kölner Beispielen nach.

Moderation: Shavu Nsenga

Bild: © Saskia Staible / AVINFormate

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

51304

Podiumsdiskussion

Do. 06. Nov. 2025
18:00 Uhr

Mehr als ein Jahrzehnt des Kampfes für die »Verleugneten«: Was wurde bisher erreicht?

Keine Entschädigung für KZ-Haft, Ausschluss aus Verfolgtenverbänden, Scham in den Familien: Die Hürden zur Anerkennung der als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Verfolgten als Opfer der NS-Gewaltherrschaft erschienen unüberwindlich. Erst kürzlich wurden entsprechende Parlamentsbeschlüsse in Deutschland und Österreich erwirkt. Anfang oder Ende eines erinnerungspolitischen Prozesses? Darüber diskutieren Prof. Dr. Frank Nonnenmacher, Dr. Andreas Kranebitter sowie Dr. Ulrike Winkler.

Die Diskussion ist Auftakt zur internationalen Tagung „Die Verleugneten. Als ›Asoziale‹ und ›Berufsverbrecher‹ Verfolgte unter faschistischer und NS-Herrschaft in Europa“. Die Tagung versammelt Forschende und erinnerungspolitisch Engagierte aus neun Ländern. Die Verfolgung traditionell marginalisierter Gruppen und eugenisch begründete Verbrechensbekämpfung waren ein bisher kaum beachteter Teil der NS-Herrschaft in Europa. Erstmals findet in Köln ein wissenschaftlicher Austausch darüber statt, der zudem daraus resultierende Leerstellen im Erinnern diskutieren wird.

Foto: Einblicke in die Ausstellung © Thomas Dashuber

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Verleugneten“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

50846

Podiumsdiskussion

Do. 13. Nov. 2025
18:00 Uhr

WE live TOGETHER

Wie wollen wir wohnen? Wie schaffen wir verschiedene Wohnräume, die die Bedürfnisse aller berücksichtigen? Was sind Ideen, Chancen und Herausforderungen neuer Wohnformen? Und wie können sie unser demokratisches Zusammenleben verändern?

In der vierten Veranstaltung zur Ausstellung »WE … TOGETHER« sprechen Dr. Digo Chakraverty (Residenten / WohnWerk), Almut Skriver (MitStadtZentrale), Angelika Ingendaay (Bauprojektentwicklung) und Mariam Manz (Uni Duisburg) über Kölner Beispiele.

Moderation: Shavu Nsenga

Bild: © Saskia Staible / AVINFormate

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

51305

Podiumsdiskussion

Di. 25. Nov. 2025
18:00 Uhr

Wohnungslosigkeit heute: Wie gelingt ein humaner Umgang mit den betroffenen Menschen?

Wie in vielen Städten ist auch in Köln Armut und Obdachlosigkeit noch immer ein Problem: Viele Kölner*innen begegnen Wohnungslosen tagtäglich in ihren Veedeln. Wie Verwaltung und Politik mit ihnen umgehen sollen, wird kontrovers diskutiert. Bei der Podiumsdiskussion werden Ideen aus der Praxis und wissenschaftliche Konzepte diskutiert: Wie kann der Stadt und auch der Stadtgesellschaft ein humaner Umgang mit Menschen, die auf der Straße leben, gelingen?

Über diese Fragen diskutieren Petra Hastenteufel (OASE Benedikt Labre e.V.), Prof. Dr. Gabu Heindl (Uni Kassel), Dr. Tim Lukas (Uni Wuppertal) und Prof. Dr. Harald Rau (Stadt Köln). Moderation: Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK)

Foto: Im Rahmen des Projekts »Die Stadt aus meiner Perspektive« von einem Betroffenen aufgenommen © Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region / Aktion Mensch e.V.

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Verleugneten“

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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Podiumsdiskussion

Do. 27. Nov. 2025
18:00 Uhr

WE party TOGETHER

Welche Bedeutung hat »feiern« für uns? Für wen sind die Räume, in denen gefeiert wird geschaffen – und für wen nicht? Wer entscheidet, wo, wie und was gefeiert wird? Und wie gehen wir mit den unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnissen um?

In der fünften Veranstaltung zur Ausstellung »WE … TOGETHER« diskutieren Johanna Warchol (krakelee eG), Burgel Langer (Querbeet e.V.), N.N. und Jana Wüstefeld (Freiraum Kollektiv Köln) gemeinsam über diese Fragen.

Moderation: Shavu Nsenga

Bild: © Saskia Staible / AVINFormate

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

51306

Podiumsdiskussion

Do. 11. Dez. 2025
18:00 Uhr

Bewegte Blickwinkel auf Familiengeschichte(n) – Angehörige ausgegrenzter und verfolgter Menschen im Nationalsozialismus sprechen

Als »gemeinschaftsfremd« Verfolgte und ihre Angehörigen blieben auch nach dem Ende des Nationalsozialismus mit ihren Erfahrungen der Ausgrenzung allein. Scham und Schweigen prägten die Atmosphäre in vielen Familien. Die Unrechtserfahrungen wurden von Politik und Gesellschaft jahrzehntelang verleugnet. Erst nachfolgende Generationen brechen das Schweigen. Darüber sprechen Nicole Kaczmarek, Anke Schulte und Petra Wilfert zusammen mit Dr. Christa Schikorra.

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Verleugneten“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00