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cineMAKK

Filmreihe 100 JAHRE BAUHAUS

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 20.00 Uhr, Eintritt jeweils € 6,-. Eine Kooperation mit der Kinogesellschaft Köln.

6.6., Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus

D 2018 • 90’ • dt. Orig.

Regie: Niels Bolbrinker & Thomas Tielsch

Vor dem Hintergrund des Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch gehen zurück zu den Anfängen der ersten Bauhaus-Gruppe um Walter Gropius. Ausgehend von den Bauhaus-Ideen als gesellschaftlicher Utopie fragen sie nach deren Evolution, Wandel und Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Die Filmemacher führen uns vom legendären Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Projekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Schlemmer zu skandinavischen Schulen ohne Klassenräume, von der Berliner Gropius-Stadt zur Vision einer autofreien Metropolis

4.7., Kurzfilmprogramm

Walter Gropius: Das Bauhaus in Dessau

F 2000 • 28’ • dt. Fassung

Regie: Frédéric Compain

Nach Entwürfen von Walter Gropius entstand 1926 in Dessau das vielleicht berühmteste Bauwerk des 20. Jahrhunderts: die Hochschule für Gestaltung, das Bauhaus. Es gilt als Gropius’ Hauptwerk und gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Das neue Frankfurt – Filme von Paul Wolff

D 1927/1928 • 35’ • dt. Orig.

Regie: Paul Wolff

Der Frankfurter Stadtbaurat Ernst May versammelte 1925 einen Stab junger Architekten, Planer und Designer um sich mit dem Ziel „Das neue Frankfurt“ zu schaffen, das innovativstes Großprojekt des Neuen Bauens der 1920er-Jahre. Präsentiert werden Originalfilme von Dr. Paul Wolff: „Die Häuserfabrik der Stadt Frankfurt am Main (D 1927/1928 • 10’), „Die Frankfurter Kleinstwohnung“ (D 1928 • 6’), „Die Frankfurter Küche“ (D 1927 • 8’), „Neues Bauen in Frankfurt am Main“ (D 1928 • 11’).

Das Triadische Ballett – Ein Film in drei Teilen nach Tänzen von Oskar Schlemmer

D 1970 • 30’ • dt. Orig. • Regie: John Halas

In Oskar Schlemmers großem Theaterexperiment bewegen sich abstrakte Menschenfigurinen in strengen Gruppierungen mit eckigen und stakkatoartigen Bewegungen. Das „Triadischen Ballet“, der Tanz der Dreiheit, basiert auf einer dreifachen Ordnung: den Disziplinen Tanz – Bildende Kunst –  Musik, den Attributen Raum – Form – Farbe, den geometrischen Grundformen Kreis – Quadrat – Dreieck, den Grundfarben Rot – Gelb – Blau. Das 1922 im Landestheater in Stuttgart uraufgeführte Ballett wird in einer Rekonstruktion aus dem Jahr 1970 gezeigt.