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Open-Air-Kino im MAKK

6. Juni bis 6. Juli 2019

♦♦♦ Einzelticket: 6 € • Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de • Telefonische Reservierung & Information: 0221 – 469 42 40 • Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr (bei ausreichender Dunkelheit) • Öffnung Kasse & Café: 20.30 Uhr • Bei Regen im Overstolzen-Saal des Museums ♦♦♦ 

Eine Veranstaltung der Kinogesellschaft Köln.

Donnerstag, 20. Juni, 21.30 Uhr

INNA DE YARD – THE SOUL OF JAMAICA

F 2018 • 99‘ • OmdtU • DOK • OmdtU • R: Peter Webber

Ein Haus an den Hängen über der jamaikanischen Hauptstadt Kingston, voll mit alten Vinyl-Schallplatten. Im Garten finden sich einige der legendärsten Stimmen des Reggaes ein, darunter „Mr. Rocksteady“ Ken Boothe, Winston McAnuff, Kiddus I und Cedric Myton. Sie waren Leader von wegweisenden Bands wie „The Congos“, hatten Nummer-Eins-Hits wie „Everything I Own“ und standen zusammen mit Bob Marley, Peter Tosh und Jimmy Cliff auf der Bühne. Heute wollen sie das Genre und ihre weltbekannten Hits neu aufleben lassen und nehmen gemeinsam das Unplugged-Album „The Soul of Jamaica“ auf – und verlegen ihr Studio in den Garten: Inna de Yard.
Regisseur Peter Webber („Das Mädchen mit dem Perlenohrring) begleitet den Entstehungsprozesses des Albums, sowie die anschließende Welt-Tournee. Die dabei entstandenen Aufnahmen geben aber auch Einblicke in das alltägliche und nicht immer einfache Leben der Reggae-Ikonen auf der Karibikinsel.

 

Freitag, 21. Juni, 21.30 Uhr

MAMACITA

MEX/D 2018 • 75‘ • OmdtU • DOK • R: José Pablo Estrada Torrescano

Gäste: Regisseur José Pablo Estrada Torrescano & Produzent Arne Birkenstock

Als extravagante Beauty-Queen residiert „Mamacita“ in ihrem Anwesen, umgeben von Hausangestellten, die der 95-Jährigen rund um die Uhr zu Diensten stehen. Durch effiziente Selbstvermarktung gelang es ihr aus dem Nichts ein Imperium aufzubauen, dem auch ihre acht Kinder ihr ganzes Leben widmeten. Als ihr Enkel José Pablo nach Europa ging, um Film zu studieren, ließ sie sich von ihm versprechen, eines Tages einen Film über ihr Leben zu drehen. Jetzt ist José Pablo zurück in seiner Heimat, um sein Versprechen einzulösen.
„Ein bewegendes Familienporträt, in dem sich die Grenzen von Fiktion und Nicht-Fiktion, Gegenwart und Vergangenheit auflösen, um den Weg für Versöhnung freizugeben.“ DOKfest München

 

Freitag, 28. Juni, 21.30 Uhr

US – WIR  

USA 2018 • 117’ • OmdtU • FSK: ab 16 • R: Jordan Peele
Mit Lupita Nyong’o, Elisabeth Moss, Anna Diop, Winston Duke u.a.

Gabe und Adelaide Wilson wollen mit ihren zwei Kindern ein paar Tage am Meer entspannen. Sie fahren in ihr Sommerhaus in Nordkalifornien. Nach einem Strandtag werden sie allerdings von furchteinflößenden Gestalten gestört, die sich dem Haus nähern. Die fremden Besucher sehen den Wilsons erschreckend ähnlich und beenden kurzerhand die Urlaubsharmonie.
„Nach seiner Oscar-prämierten Horrorsatire „Get Out“ (im MAKK Open Air 2017) kommt mit „Wir“ ein neuer, symbolträchtiger Albtraum von Jordan Peele, in dem Gut und Böse erst klar voneinander getrennt sind und dann immer mehr zu einer Einheit verschmelzen. Damit ist „Wir“ möglicherweise noch klüger als „Get Out“ – und ein Film, an den man sich ganz sicher noch lange erinnern wird.“ programmkino.de

 

Samstag, 29. Juni, 21.30 Uhr

25 KM/H

D 2018 • 116’ • FSK: frei o.A. • dt.O •  R: Markus Goller
Mit Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase u.a.

Die Brüder Christian und Georg haben sich seit langer Zeit nicht mehr viel zu sagen. Als ihr Vater stirbt, beschließen sie, gemeinsam die Mofa-Tour zu machen, die sie schon als Jugendliche vorhatten. Also geht es für die beiden vom Schwarzwald bis nach Rügen - bei konstant 25 Kilometer pro Stunde.
„Pfiffig und beschwingt: Regisseur Goller und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg ist erneut ein stimmiger Film gelungen. Es macht sofort gute Laune, den Manager Christian in Anzug mit Krawatte auf dem alten Mofa mit Hochlenker kauern zu sehen. Gefolgt wird er von Georg, ebenfalls im Beerdigungsanzug. So durchzieht diese Komödie, in der sich alles um die Befreiung aus persönlichen Sackgassen dreht, schon rein optisch eine ironisch gebrochene Easy Rider-Atmosphäre. Pfiffig und beschwingt: Regisseur Goller und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg ist erneut ein stimmiger Film gelungen!“ kino-zeit

 

Freitag, 5. Juli, 21.30 Uhr

KÖLNER KINO NÄCHTE – Köln-Premiere mit Gästen:

ARME RITTER  

D 2018 • 71’ • dt.O • R: Florian Schmitz
Mit Christoph Bertram, Lilli Meinhardt, Marcus Abdel-Messih u.a.

Sommer. In einem alten Seat Kombi reist Erik quer durch Deutschland. Sein Ziel ist ein Auftritt auf einem abgelegenen Kunstfestival. Nach einer akribisch vorbereiteten Performance lässt Erik sich endlich treiben und trifft auf das junge Pärchen Chiara und Peter. Im Rausch der Nacht verliebt sich Erik und schließt sich den beiden an. Doch je größer seine Verbundenheit zu Chiara wird, desto mehr fällt Peter ihm zur Last. Ein halbes Jahr später ist Erik auf dem Weg nach Berlin. Unter dem Vorwand eines Theaterprojekts quartiert er sich als Gast bei Chiara ein. Chiara ist nicht mehr mit Peter zusammen und für Erik scheint der Weg geebnet. Doch sowohl er als auch Chiara haben sich in der Zwischenzeit verändert. Erik muss herausfinden, ob er Chiara liebt oder doch bloß eine Idee von ihr.

 

Samstag, 6. Juli, 21.30 Uhr

KÖLNER KINO NÄCHTE – Preview:
FISHERMAN’S FRIENDS

GB 2019 • 112’ • OmdtUT • R: Chris Foggin
Mit Daniel Mays, James Purefoy, David Hayman, Dave Johns u.a.

Ein Küstendorf im malerischen Cornwall, raue Fischer und alte Traditionen – der perfekte Ort, um große Bands zu suchen? Vielleicht nicht um zu suchen, aber um sie unverhofft zu finden. So geht es dem Londoner Musikmanager Danny, der aus hartgesottenen Seemännern mit butterweichen Stimmen Chartstürmer machen will. Doch wie bekommt man einen Shanty-Chor in die aktuellen Brit-Charts und was halten eigentlich die ländlichen Kerle von dem geplanten Stoß ins Rampenlicht? Das Werben um die zehn komischen Fischer wird zu einem Kampf um den Respekt der Männer, die Familie, Freundschaft und die Gemeinschaft über Ruhm und Reichtum stellen. Doch eins ist sicher: Eins ist sicher: Fans von warmen, nautischen Klängen, schlagfertigem britischen Humor und Traditionen fernab des Großstadttrubels kommen hier auf ihre Kosten.

 

Operetten-Kino

Samstag, 15. Juni, 21.30 Uhr: Orpheus in der Unterwelt

Eine Produktion der Nationaloper Lyon von 1997 mit Marc Minkowski - Musikalische Leitung, Laurent Pelly - Regie, Solisten u.a. Natalie Dessay, Yann Beuron und Jean Paul Fouchecourt.

Der Eintritt  ist frei, entfällt jedoch bei Regen. Einlass ab 21 Uhr. Das Café ist geöffnet. Eine Veranstaltung der Kölner Offenbach-Gesellschaft