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MAKKfocus

100 Jahre Bauhaus

Sonntag, 8.9., 16.00 Uhr, Dipl.-Ing. Mareike Fänger, Köln

Bauhaus-Architektur in Köln und Tel Aviv

Ob als „Staatliches Bauhaus“ in Weimar, als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau oder als private Lehranstalt in Berlin – das Bauhaus hat sich zwischen 1919 und 1933 als Experimentierfeld auf den Gebieten der freien und angewandten Kunst, der Gestaltung, der Architektur und der Pädagogik einen Namen gemacht. Die innovativen Ideen strahlten national und international aus. Grund genug, den Spuren der Bauhausarchitektur in Köln nachzugehen. Der Vortrag lädt zu einer Entdeckungsreise herausragender Zeugnisse des Neuen Bauens ein. Bis heute überzeugen im Rheinland ausgewählte Siedlungskonzepte und Villenbauten in ihrer Funktionalität, Schlichtheit und Eleganz. Zum Abschluss wird ein Schulterblick auf die „Weiße Stadt“ in Tel Aviv gewährt, die in den 1930er Jahren als direkte Adaption des Bauhaus-Stils entstanden war.

Overstolzensaal im MAKK, Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen

Kurzbiografie

 

Donnerstag, 7.11., 18.00 Uhr, Dipl.-Ing. Mareike Fänger, Köln

Bildende Kunst im Bauhaus. Die Sammlung des MAKK und des Museum Ludwig

Klarheit, Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit –so lautete eines seiner Ziele, als Walter Gropius 1919 in Weimar das Bauhaus gründete. Diese Schule für Architektur, Bildende Kunst und Kunsthandwerk  wurde durch die Berufung von Künstlern wie Lyonel  Feininger, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer zu einem Zentrum der internationalen Avantgarde der 1920er Jahre. Beispiele der Bildenden Kunst aus den Sammlungen des MAKK und des Museum Ludwig verdeutlichen Einflüsse des Expressionismus, des russischen Konstruktivismus und der niederländischen De Stijl-Bewegung. Geometrische Einfachheit  als Ausdruck für Harmonie – Kunst als Dienst an der Gesellschaft?

Overstolzensaal im MAKK, Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen

Kurzbiografie

 

Sonntag, 8.12., 16.00 Uhr, Anna Lienert M.A., Oberhausen

„kinder sollen einen raum haben, in dem sie das sein können, was sie wollen“ – Alma Siedhoff-Buschers Entwürfe für das Kinderzimmer im Haus am Horn

Das Schachspiel von Josef Hartwig, der „Farbenmischer“-Kreisel von Ludwig Hirschfeld-Mack und das „Schiff-Bauspiel“ von Alma Siedhoff-Buscher mit seinen glatten, bunten Holzbauklötzchen sind heute Spielzeugklassiker, die am Bauhaus entworfen wurden und teils heute wieder im Handel zu finden sind. Der Vortrag stellt von Bauhäuslerinnen und Bauhäuslern gestaltetes Kinderspielzeug vor und beleuchtet dabei allen voran das Werk Alma Siedhoff-Buschers. Es wird den Fragen nachgegangen, wie diese Spielzeuge entstanden, was sich über ihre zeitgenössische Popularität und Rezeption sagen lässt, und womit Kinder in den 1920er und 1930er Jahren überhaupt gespielt haben.

Overstolzensaal im MAKK, Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen

Kurzbiografie