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Thomas Kling. Double Exposure

Ausstellung vom 21. Januar 2017 bis zum 5. März 2017

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 20. Januar 2017, um 19.00 Uhr

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln) Öffnungszeiten: Di-Do 10-21.00 Uhr, Fr-So 10-18.00 Uhr, Mo 14-21.00 Uhr

Überblickt man das Schaffen des 2005 im Alter von 47 Jahren verstorbenen Dichters Thomas Kling, zeichnen sich zwei Schwerpunkte ab: die Übersetzung von Wirklichkeiten, „von geschichtlichen, kultur- und zeitgeschichtlichen Realien“, und das „Durchtauchen all der vorhandenen, seienden Sprachräume“.

Die Ausstellung widmet sich den Reibungseffekten von Bild und Wort in Klings Schreiben und geht den materialen Spuren seiner intensiven Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst nach. Klings Interesse gilt den Altarbildern von Grünewalds Isenheimer Altar ebenso wie einer Marmorstatue der Heiligen Cäcilia in Trastevere, Rom, einem Gemälde aus der Frick Collection in New York oder Bildern und Skulpturen von KünstlerInnen aus seinem engeren Umfeld wie Rainer Barzen, Klaus G. Gaida, Christoph Gesing, Martin Gostner, Hubert Kiecol, Ute Langanky, Christa Näher, Rosa Gaby Nagel, Sigmar Polke und vielen anderen. Über seine eigenen Publikationen hinaus spiegeln das vor allem die verstreut erschienenen Textbeiträge in Ausstellungskatalogen und seine Gemeinschaftsarbeiten mit KünstlerInnen.

Die auf das Buch fokussierte Ausstellung versammelt erstmals diese Arbeiten zur bildenden Kunst. Sie kann auf den reichen Bestand der Kunst- und Museumsbibliothek Köln, des Thomas Kling Archivs, Stiftung Insel Hombroich, und auf Leihgaben von Künstlern und Verlegern zurückgreifen.

 

 

 

Publikation zur Ausstellung

Gabiele Wix / Kerstin Stüssel (Hg.): Thomas Kling - Double Exposure. Köln 2017. (Schriftenreihe der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln; 5).
Mit Beträgen von Laurent Cassagnau, Lyon, Ute Langanky, Hombroich, Sabine Mainberger, Bonn, Friedrich Meschede, Bielefeld, Burkhard Meyer-Sickendieck, Berlin, Katsuhito Nishikawa, Hombrioch, Ulli Seegers, Düsseldorf, Kerstin Stüssel, Bonn, Jorg Therstappen, Straßburg, Gabriele Wix, Bonn, und einem Grußwort von Elke Purpus, Köln.

Bestellung über die Buchhandlung Klaus Bittner, Köln und die Buchhandlung Walther König, Köln sowie über sekretariat.stuessel@uni-bonn.de.

Berichte zur Ausstellung:

Gespräch zur Ausstellung im WDR 3 Mosaik am 20.01.2017 mit Prof. Dr. Kerstin Stüssel

Gespräch zur Ausstellung im WDR 5 Scala am 20.01.2017 mit Prof. Dr. Kerstin Stüssel

Frank Olbert: Herzstärkende Mittel im Kölner StadtAnzeiger vom 21./22.Januar 2017

Ein Austausch zwischen Bild und Wort | choices - Kultur. Kino. Köln

Kölner Illustrierte in der Ausgabe Februar 2017

 

 
 
Lesesaal im Museum Ludwig

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