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Die Schwarze Lade

 

Boris Nieslony

Vortrag mit Präsentation am Freitag, den 18. November 2016, um 19.00 Uhr

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln)

In dem Vortrag Die Schwarze Lade werden die Modi des Sammelns  und die Genese von dem künstlerischen  Projekt Kommunizierendes Röhren-Archiv (1975) über die Dokumente des Projekts Anthropognostische Tafelgeschirr und der Dokumentation des Projekt Das Konzil (1981) hin zu dem Archiv der Performance- und Performing Arts in Köln vorgestellt. Die ersten Ansätze einer anderen künstlerisch enzyklopädischen Praxis wurden um 1970 gelegt und teilten die Praxis in eine Tag- und Nachtseite.
Diese Praxis intensivierte sich um 1976 und fand die abschließende Bezeichnung Anthropognostisches Tafelgeschirr um 1985. Parallel entwickelte sich die Schwarz Lade.
Über die Jahre wuchsen die Sammlungen durch intensiver Organisations-Tätigkeit und der künstlerischen Praxis diverser Performance-Projekte mit internationaler Netzwerkbildung. Seit etwa 2008 wuchsen die Sammlungen zusammen.

Zur Sprache und zur Anschauung kommen enzyklopädische Dokumente, Materialien diverser Wahrnehmungen und Sichten. Wahl und Auswahl der Themen (etwas mehr als Tausend Begriffe sind aufgelistet) ist persönliches Begehren und kommunikative Interessen, die wunderbaren Ausdrucksformen im menschlichen Gegenüber – Tausch und Gabe.
Diese Dokumente bilden das fragmentarische Gebilde, das auf ethnographischer, anthropologischer und kultureller Basis gestützt ist.

Als grundlegende Fragen bestehen die drei Gedanken-Architekturen:
Wie kann dieses Gebilde aus einer organischen Sammlung und Ansammlung zu einem Archiv werden?
Wie kann dieses Gebilde, dieses Archiv, als öffentliches Interesse wirken?
Und drittens, wie kann dieses Archiv Wissen in die Öffentlichkeit hinein zu generieren und sich in eine allgemeine, kulturelle Wissensbildung integrieren.

Boris Nieslony, 2016

 
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