suchen in:

Ausstellung 22. März bis 04. Mai 2014

„Das 'Cut up' als erweiterter Handarbeitsbegriff“

Künstlerbücher von Carola Willbrand

 

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln)
Öffnungszeiten: Di-Do 10-21.00 Uhr, Fr-So 10-18.00 Uhr, Mo 14-21.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 21.03.2014, um 19.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Dr. Viola Hildebrand-Schat, Goethe-Universität, Frankfurt

Ausstellungsdauer: 22. März bis 04. Mai 2014

Die Kunst- und Museumsbibliothek zeigt vom 22. März bis zum 4. Mai 2014 die Ausstellung „"Das 'Cut up' als erweiterter Handarbeitsbegriff", Künstlerbücher von Carola Willbrand".

 

 

„Das 'Cut up' – als erweiterter Handarbeitsbegriff“ - 

 

          ausschneiden, einschneiden, zerlegen, zusammenfügen, zeichnen auch mit der Nähmaschine, (analoge  s/w-)Fotografie entwickeln, vergrößern, kolorieren

         Cut-up (oder: Schnitttechnik) steht für eine Methode, den Zufall und die Montage einzubeziehen; Ende der 50er Jahre von dem Schriftsteller Brion Gysin zufällig als Schreibtechnik entdeckt und von William S. Burroughs bekannt gemacht. Ich denke diese Technik des 'willkürlich' An- und Auseinandersetzens in die bildende Kunst, ich denke an die Collagentechnik zu Beginn des 20. Jahrhunderts,  das zeigt mein Künstlerbuch „Gespräche mit Hannah H.“ eine Hommage an Hannah Höch,  (1992-2012).  Ich erweiterte das Cut up, diese SchreibSchnitt-Technik auf meine „Fadenheftungen“, meine Künstlerbücher teilweise genäht mit der Nähmaschine. Seit 1982 ordne ich Blätter zu Künstlerbüchern. Materialien des täglichen Gebrauchs, Tapeten, Polsterstoffe, aber auch (gefundene) Papiere, Broschüren nehmen meine Lebenseindrücke als Künstlerin auf.

 

Das Unikatbuch „Das 'Cut up' – als erweiterter Handarbeitsbegriff“ entstand 2012, indem ich meine Technik der Collage unter dem Aspekt meines 'erweiterten Handarbeitsbegriffs' darstelle; mit der Nähmaschine genähte 'gefundene', assoziative Texte zu meiner FadenPhilosophie treten als Flechtwerk mit den Zeichnungen, mit Raum und Körperwelten in Kontakt. Dieses Werk wurde zum Ausdruck meiner jahrzehntelange Arbeit mit der Metapher des Fadens, des Einfädelns. Der Ariadnefaden, der verlorene Faden, der gerissene Faden, der Schicksalsfaden als Sinnbild für den Lebenslauf.

 

Der Faden, das Textile als auch das Einbinden der Schrift, der Textur sind meine Bausteine.

 

Carola Willbrand

Januar 2014

 

 
 
Lesesaal im Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz / Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln

Tel.: 0221/221-2 26 26
kmb@stadt-koeln.de

Lesesaal im Museum für Angewandte Kunst

An der Rechtschule
50667 Köln

Tel.: 0221/221-2 67 29, -2 67 13
kmb@stadt-koeln.de

Verwaltung und Postadresse

Kattenbug 18-24
50667 Köln

Tel.: 0221/221-2 24 38, -2 41 71
kmb@stadt-koeln.de