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Hesse, Hans / Purpus, Elke: Gedenken und Erinnern im Rhein-Erft-Kreis. Ein Führer zu Mahnmalen, Denkmälern und Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs und zur NS-Zeit (sowie des Zweiten Weltkriegs) ; [Bergheim, Kreishaus-Galerie, 21.1. bis 17.2.2008; Erftstadt, im Rathaus, 23.2. - 23.3.2008; Kerpen, im Haus der Geschichte, 9.5. - 13.7.2008; Brühl, im Kreuzgang des Rathauses, 13.9. - 23.10.2008; Wesseling, im Rathaus, 1.11. - 26.11.2008; Frechen, Stadtarchiv Frechen, 4.3. - 14.4.2009; Hürth]. Mit Fotogr. von Helmut Buchen u. Wolfgang F. Meier. Essen: Klartext-Verl., 2008. - 978-3-89861-917-2. - (Schriftenreihe der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln; 3).
Preis 19,95 € (in jeder öffentlichen Buchhandlung zu erwerben).

Gedenktafeln, Mahnmale und Denkmäler sind Stützen im Gedächtnis einer Stadt oder einer Region, eingepflanzt, um die Erinnerung an besondere Ereignisse oder Personen wach zu halten. Im 20. Jahrhundert entstand eine sehr spezifische Denkmallandschaft. Aufgrund der katastrophalen Ereignisse des Ersten Weltkriegs und des Nationalsozialismus (darin eingeschlossen der Zweite Weltkrieg) und nachfolgend der zweiten deutschen Diktatur bis 1989, formte sich eine Gedenk und Erinnerungslandschaft, deren Konturen bis heute - im 21. Jahrhundert - noch immer entstehen und sich kontinuierlich weiterentwickeln. Kein Jahrhundert zuvor brachte ähnliche Denkmäler hervor. Und ohne Beispiel ist bislang ebenso die Verbreitung dieser Denkmäler bis in jede kleinste Gemeinde der Bundesrepublik Deutschland hinein.

In einer mehrmonatigen Fotokampagne der Kunst- und Museumsbibliothek/Rheinisches Bildarchiv der Stadt Köln entstanden über 2.000 Farbfotos zu diesen Denkmälern im Rhein-Erft-Kreis. Erstmalig wurden alle bekannten Mahnmale, Gedenkstätten und Denkmäler für einen Landkreis- dem Rhein-Erft-Kreis bei Köln - die an die NS-Zeit erinnern, erfasst und fotografisch dokumentiert. Hierzu gehören: Mahnmale, die die NS-Verfolgung der Juden und anderer Gruppen thematisieren; Denkmäler, die an den Ersten und Zweiten Weltkrieg erinnern; und Kriegsgräberanlagen, auf denen Soldaten, deutsche Zivilisten und Kriegsgefangene, Zwangs- oder Fremdarbeiter beerdigt liegen.

Eingeleitet durch einen wissenschaftlichen Aufsatz dokumentiert dieser Themenführer in einem zweiten Buchabschnitt diese Denkmallandschaft des 20. Jahrhundert mit nahezu 400 Fotos und Zusatzinformationen über vorhandenes Archivmaterial und Literatur zu den so genannten „Stolpersteinen", „Kriegsdenkmälern" und Kriegsgräberanlagen.

 



 
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