Die nächsten Vorträge und Veranstaltungen des Museum Ludwig finden zu folgenden Terminen statt:
Freitag, 21.06.2013, 19 Uhr
"Men on the Line" (2012) von Andrea Fraser
Europapremiere der Performance "Men on the Line" (2012) von Andrea Fraser (engl.)
Ort: Kino im Museum Ludwig (Vortragssaal), 1. Etage
Gemeinsam veranstaltet von der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig Köln e.V. und den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. im Rahmen der Vortrags-Reihen Kunst im Kontext #18 Teil 1 und KunstBewusst mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung.
Sonntag, 23.06.2013, 18 Uhr
Kunst im Kontext #18 Teil 2: Lecture mit Andrea Fraser
Ort: Kino im Museum Ludwig (Vortragssaal), 1. Etage
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig Köln e.V. im Rahmen der Vortrags-Reihe Kunst im Kontext.
Dienstag, 09.07.2013, 19 Uhr
KunstBewusst Vortrag „Teil des Problems"
Prof. Helmut Draxler
Vortrag im Rahmen der Reihe KunstBewusst anlässlich der Ausstellung "Andrea Fraser: Wolfgang-Hahn-Preis 2013".
Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig (Vortragssaal), 1. Etage
Eintritt: 2,50 Euro / ermäßigt 1,50 Euro / Mitglieder der Freunde frei.
Kritische Kunstpraktiken sind immer auch Teil jener Verhältnisse, gegen die sie sich wenden. Ihre innere Gespaltenheit lässt sich jedoch nicht nur als Hindernis für eine wahrhaft kritische Positionierung lesen, sondern ebenso als die Bedingung ihrer Möglichkeit als künstlerische Praxis. Diese Bedingung selbst zu adressieren, zu artikulieren und zu verkörpern, stellt das zentrale Motiv der Arbeit von Andrea Fraser dar. Es basiert nicht auf einer Logik der Überschreitung und der Entlarvung von Entfremdung, sondern auf einer Methodik der projektiven Überidentifizierung, die noch die rezeptive Aneignung der einzelnen Arbeiten innerhalb des jeweiligen institutionellen Settings unheimlich macht. Helmut Draxler publiziert als Kunsthistoriker, Kulturtheoretiker und langjähriger Professor an der Merz Akademie Stuttgart regelmäßig zu Theorie und Praxis der Gegenwartskunst.
Dienstag, 16.07.2013, 19 Uhr
KunstBewusst Vortrag "The Double Session"
Prof. Jutta Koether
Vortrag im Rahmen der Reihe KunstBewusst anlässlich der Ausstellung "Jo Baer"
Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig (Vortragssaal), 1. Etage
Eintritt: 2,50 Euro / ermäßigt 1,50 Euro / Mitglieder der Freunde frei.
In einem Mix aus Vortrag und Performance setzt sich Jutta Koether - ausgehend von Jo Baers Kunstwerk "Seat of Power" - mit Techniken der Aneignung bzw. Appropriation auseinander. Zudem wird eine Form des "Spielens" von Malen und Denken entlang der Malerei im Mittelpunkt der Aufführung stehen. Begriffe wie "Miming", "Layering of Time" sowie Derrida's Text "The Double Session" sollen überprüft werden und im Kontext von Baers Kunst Anwendung finden. Hier geht es zentral um Selbst-Bewusstsein in der Malerei, welches als Möglichkeit einer ästhetischen Strategie sichtbar gemacht werden soll.
Jutta Koether ist eine Künstlerin und Theoretikerin, die seit 2010 eine Professur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne hat.
Unter dem Titel „KunstBewusst" veranstalten die Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. und die Fritz Thyssen Stiftung gemeinsam eine Vortragsreihe.
Gute Kunst lässt Fragen offen. Diese auf interessante Weise zu beantworten leistet jede Woche diese Vortragsreihe. Sei es ein klassischer Expertenvortrag zu einer aktuellen Ausstellung, ein Künstlergespräch, ein übergreifender Vortrag zur Thematik „Museum und Sammlung", eine Hörspielperformance auf der Dachterrasse des Museum Ludwig und vieles mehr - immer wieder gibt es überraschende und höchst informative Beiträge zu den Inhalten und Themen.
Gäste in der Reihe waren bisher u.a. Ivan Nagel, Tuula Arkio, Gottfried Böhm, Georg Stefan Troller, Friedrich Kittler, Willibald Sauerländer, Diedrich Diederichsen, Klaus Theweleit, Klaus Albrecht Schröder, Douglas Crimp, Thomas Meinecke, Katharina Sieverding, Neo Rauch, Richard Brettell, Walter Graskamp, Hans Belting, Wim Crouwel und Thomas Ruff.