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Ausstellungen

Ausstellungsreihe „Gesehen & Geliebt“

Jeppe Hein, No Presence, 2003, Leuchtskulptur, Courtesy: Johann König, Berlin and 303 Gallery, New York, Foto: Alistar_Overbruck

Jeppe Hein, No Presence, 2003, Leuchtskulptur, Courtesy: Johann König, Berlin and 303 Gallery, New York, Foto: Alistar_Overbruck

Wenn Menschen Kunst und Kunstwerke für sich entdecken, ist Liebe mit im Spiel. Und wenn sie sich der Kunst intensiv widmen, werden Sammlungen daraus, geprägt vom individuellen Blick, ästhetischen Empfinden und dem persönlichen Hintergrund. Aus dieser Leidenschaft für die Kunst, diesem individuellen Interesse für das Sammeln, ist die Gesellschaft für Moderne Kunst entstanden. Vor 25 Jahren - im Jahr 1985 - gründeten Rheinländer Sammlerinnen und Sammler den Förderverein für das Museum Ludwig. Wie individuell gesammelt wird, ist Thema der kleinen, kabinettartigen Ausstellungsserie zur Feier des Jubiläums. Im Fokus ist die private Sammlung einer Künstlerin ebenso wie die des Museumsdirektors, die Kollektionen langjähriger Sammler genauso wie Junger Mitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst.

Ausstellungsreihe „Gesehen & Geliebt“

20.4 bis 7.11.2010

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag:
10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr

Eintritt und Anreise

Gesehen & geliebt # 4:
Besser leben mit...
Aus Jungen Sammlungen

31. August .2010 - 26. September 2010

Die Austellung „Besser leben mit..." zeigt Exponate aus Jungen Sammlungen, von Künstlern der jüngeren und jüngsten Generation.
Die von Jungen Mitgliedern der Gesellschaft für Moderne Kunst gestaltete Ausstellung verwandelt den kleinsten und intimsten Raum des Museums in einen Salon: Eine Skulptur von Thea Djordjaze, anmutend wie ein Sessel, eine pilzähnliche Filzskulptur von Cosima von Bonin, eine Installation von Kate Davis mit transformierten Fernsehern und einer Bleistift-Zeichnung, ein Formel-1 Helm von Johannes Wohnseifer, eine Leuchtskulptur von Jeppe Hein - alle Werke sind bewusst in einer Weise installiert, die den Kunstraum gegen die übliche museale Präsentation in einen Privatraum transformiert. Zugleich macht die Ausstellung einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Interessen der nächsten Sammler-Generation sichtbar.
Die Leihgaben stammen alle aus Sammlungen, deren Eigentümer sich durch die Initiative „Junger Ankauf" sich in besonderer Weise für das Museum Ludwig engagieren. Ebenso wie das bürgerschaftliche Engagement der Initiative, das sich in die Sammlung des Museum Ludwig einschreibt, spiegelt der Salon die Verbundenheit der Leihgeber mit dem Museum wider.

Exponate von:
Nairy Baghramian, Alexandra Bircken, Alighiero E.Boetti, Cosima von Bonin, Matti Braun, Eli Cortiñas, Enrico David, Kate Davis, Thea Djordjadze, Alex Frost, Richard Hawkins, Jeppe Hein, Friedrich Kunath, Lorna Macintyre, Simon DybbroeMøller, Elaine Sturtevant, Johannes Wohnseifer,

 

 

Weitere Ausstellungen innerhalb der Reihe:

11. Oktober - 7. November 2010 - Privatsammlung Kasper König

Vergangene Ausstellungen:
Gesehen & geliebt # 1: Weitreichende Freundschaften: East 9th Street, Manhattan, 1982-1985 Curtis Anderson, Ricky Clifton, Kurt Hoffman präsentiert von Rosemarie Trockel 
Als erste ist die Künstlerin Rosemarie Trockel, die den Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst 2004 erhielt, eingeladen, eine Auswahl an Werken aus ihrem privaten Besitz zu präsentieren. Daraus entstanden ist eine Hommage an drei Künstler, die Rosemarie Trockel seit Anfangs der 1980er Jahre kennt und schätzt: Curtis Anderson, Ricky Clifton und Kurt Hoffman. In der Intimität des kleinsten Ausstellungsraums des Museum Ludwig sind nun Werke von diesen drei Künstlern zu sehen, denen Rosemarie Trockel bei ihren ersten Aufenthalten in New York an der East 9th Street begegnete. Rosemarie Trockel hat den Raum mit direktem Blick auf den Dom und die Dombauhütte in derselben rostbraunen Farbe wie den Boden streichen lassen. Dadurch entsteht eine atmosphärische Dichte, die dem Raum den Charakter eines quasi-privaten Ortes gibt.

Gesehen & Geliebt # 2: Pots & Paper, Kölner Privatsammlung
Im Monat Juni präsentiert die Ausstellungsreihe eine private Kölner Kollektion. In der Ausstellung sind Werke unterschiedlicher Künstler verschiedener Generationen zu sehen wie Frank Auerbach (geb. 1931 in Berlin, lebt in London, UK), Jenny Holzer (geb. 1950, lebt im Staat New York, USA), Raoul de Keyser (geb. 1930, lebt in Deinze, Belgien), Shozo Michikawa (geb. 1953, lebt in Seto, Aichi) oder David Shrigley (geb. 1968, lebt in Glasgow, UK). Die Auswahl stellt bekanntere und unbekanntere Positionen in einem Ensemble vor, das den Charakter einer bisher nicht in der Öffentlichkeit gezeigten privaten Sammlung reflektiert. Noch bevor Köln Ende der 1960er Jahre zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst wurde, begannen die Sammler mit der Erwerbung einer kleinen Skulptur von Henry Moore. „Aus Lust und Liebe" sind die Werke ins Haus gekommen, eine Sammlung ist entstanden, die mit Sensibilität und einem Augenzwinkern zusammengetragen wurde.

Gesehen & Geliebt # 3: Von Aktuell zu Antik, Kölner Privatsammlung
Kunst Sammeln ist eine Leidenschaft, die nicht mehr loslässt. Das spürt man beim Betreten der Kölner Kollektion, von der eine kleine Auswahl nun im Museum Ludwig zur Ausstellung gelangt. „Die zeitgenössische Kunst hat mich gepackt, als ich einen Cy Twombly in einer Kunsthandlung hängen sah - da war es sozusagen um mich geschehen", so der Sammler. Später kam die Faszination für afrikanische und ozeanische Kunst hinzu, dann auch die Freude an antiken Fundstücken der griechischen und römischen Zeit. Die Ausstellung lädt in diesem Sinne zur Zeitreise ein und zeigt eine Reihe von Skulpturen von Richard Tuttle, Zeichnungen von Henri Michaux und Gemälde von Cy Twombly. Aus dem späten 19. Jahrhundert stammen afrikanische Fang-Skulpturen oder ozeanische Holzschalen, während Fundstücke aus der Antike wie ein assyrischer Helm mit 8. - 6. Jahrhundert vor Christus datiert ist. Und die Hunde, die in der Mitte des Ausstellungssaales spielen? Sie sind französisches Spielzeug aus dem 19. Jahrhundert und eine Hommage an die Gattin des Sammlers, die Vierbeiner ebenso liebt wie ihr Mann die Kunst.

Liste der ausgestellten Künstler: Joseph Beuys, André Cadere, Henri Michaux, Blinky Palermo, Man Ray, Richard Tuttle, Cy Twombly sowie ozeanische, afrikanische und antike Skulpturen.

Dank an: AXA Art Versicherung AG, Brandl Transport GmbH, Kuhn & Buelow sowie Le Méridien Dom Hotel Köln

Koordinatorin der Ausstellungsreihe: Dr. Carla Cugini



Weitere aktuelle Ausstellungen

  • Russische Avantgarde / Projektreihe Museum Ludwig, Köln
  • Bilder in Bewegung: Künstler & Video / Film
  • Fotografien des 19. Jahrhunderts aus Japan und China
  • Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv
  • A. R. Penck: Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft

Vorschau

  • La Bohéme. Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts

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